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Netto: 03:41:04 Std.
Halbm.1: 01:50:42 Std.; Halbm.2: 01:50:21 Std.
Brutto: 03:42:32 Std.
10km: 00:54:04 Std.
Gesamtplatz: 4717 20km: 01:44:33 (00:50:29) Std.
Platz in Ak 40: 1098 30km: 02:36:27 (00:51:54) Std.
Platz männlich: 4394 40km: 03:29:24 (00:52:57) Std.

baumwall_km_12_5.jpgNun war es wieder soweit. Endlich konnte ich wirklich zeigen ob sich mein quälen in den letzten 4 Monaten bei Dunkelheit,conergy_marathon_06_startnummer.jpg Schneetreiben, Regenschauern oder auf  dem „blöden Laufband“ gelohnt hat. Ich war sehr gespannt, da sich meine Fitness in den letzten 2 Wochen „scheinbar“ total verschlechtert hat. Mein linker Oberschenkel fing immer nach ca. 1 - 1½ Std. laufen an zu schmerzen. Auch nach den letzten „Testläufen“ über 20Km war ich total fertig. So hatte ich dann auch mein Ziel 3:30 Std. schnell wieder auf meine „Vorjahreszeit“ von knapp 4 Std. geschraubt. Oberste Ziel war wieder „heil ankommen“. Wie immer bin ich früh morgens aus den Federn und hatte eine Kleinigkeit gegessen. Gegen acht Uhr war ich dann schon an den Messehallen und habe die ganze Atmosphäre in mich „aufgesogen“. Es war schon mächtig was los hier. Zwanzig Minuten vor dem Start hatte ich den Kleiderbeutel abgegeben und mich zum Startplatz begeben. Nervös war ich eigentlich nicht, doch mein Puls von ~ 88 sagte mir etwas anderes ;-). Dann ging es los. Wieder im Startblock G um 9:05Uhr (diesmal vom Gorch-Fock-Wall). Es war wie beim letzten Mal, die ersten paar Kilometer war an einem gleichmäßigen Lauf nicht zu denken. Immer wieder abstoppen oder ausweichen. Ab KM 4-5 ging es dann. Ich hatte mein Tempo gefunden. Nach 10Km stellte ich dann fest, dass ich dieselbe Zeit vom Vorjahr hatte. Also alles noch im Lot. Meine Schwester und meinalsterkrugchaussee_km_35_5_i.jpg Schwager, seit letztem Jahr meine ständigen Begleiter bei den Wettkämpfen und zu menem VIP-Fans aufgestiegen, hatten sich bereit erklärt mir 3 Flaschen zu reichen. Die erste Flasche bekam ich bei KM 13. Es lief eigentlich alles ganz gut. Mein ziehen im Oberschenkel machte sich nur langsam bemerkbar und ich hoffte das es nicht schlimmer wurde. So lief ich immer mit dem „Strom“. Mein Knopf hatte ich natürlich wieder im Ohr und hörte Radio. An den Versogungsstellen unterwegs nahm ich Wasser bzw. auch mal ein Stück Banane zu mir. In der Fuhlsbüttler Str. ~ KM 25 wurde mir die zweite Flasche von meinem „Versorgungsteam“ gereicht. Immer noch war ich ganz gut drauf und alles lief wie erhofft. Nur eins war komisch. Immer wenn ich etwas getrunken/gegessen hatte bekam ich ein wenig „Seitenstiche“ ,die aber nach kurzer Zeit wieder verschwanden. Es ging weiter Richtung Ohlsdorf und Alsterkrugchaussee. Nun war ich schon bei KM 33 und hatte immer noch kein Einbruch. Echt Klasse, hat sich mein Training doch ausgezahlt? Zumindest war meine Streckenversorgung erstklassig und hatte auch etwas damit zu tun. KM 35, meine dritte und letzte Flasche wurde mir gereicht. Jetzt wurden die Beine doch ein bisschen schwer, aber es lief immer noch ganz gut. Vor einem Jahr wollte ich hier in der Tapenbekstr. fast aufgeben. Weiter Richtung Klosterstern auf die Rothenbaumchaussee. Hier musste ich fast im Slalom laufen. Die meisten der Läufer schlichen nur noch vor sich hin oder blieben einfach ganz plötzlich stehen. Jetzt schmerzten meine Oberschenkel aber auch und die Waden waren ziemlich hart. Jede plötzliche unerwartete Bewegung tat höllisch weh und ich hatte Angst das ich einen Krampf bekam. Aber es ging alles glatt. Nach fast 42Km bog ich in die Karolinenstraße ein und sah das Ziel vor mir. Herrlich, gleich habe ich es geschafft. Ich hatte sogar noch ein bisschen Kraft einen kleinen Schlussspurt einzulegen. Es war wieder ein super Gefühl es geschafft zu haben. Und das mit einer Zeit mit der  ich vor dem Start nie gerechnet hätte. Dieses Jahr habe ich den Marathon richtig geniessen können. Ich hatte keinen "Einbruch" und der "Mann mit dem Hammer" hatte sich auch nicht bei mir gemeldet. War da evtl. noch mehr drin???? Eins muß ich aber noch los werden. Die Stimmung an der Strecke war wieder WELTKLASSE. Es gab nicht eine einzige Stelle wo niemand Stand der einen angefeuert hat. Das hat echt Spaß gemacht. Nun geht's in 3 Wochen erst einmal mit meinen Kids auf Radtour an der Donau und dann stehen die Triathlon Wettbewerbe auf dem Programm. Hier versuche ich auch noch einmal etwas zu zulegen. Schaun wir mal was da noch so kommt.

 

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Ob es ein Wiedersehen gibt, weiß ich noch nicht. Nur eins habe ich meinem Arbeitskollegen Stefan (ihn habe ich mit dem Laufen angesteckt) versprochen. Sollte er sich für 2007 in Hamburg anmelden, bin ich auch wieder dabei. Aber da haben wir ja noch ein paar Monate Zeit ;-))))

 

http://www.marathon-hamburg.de/