125Km
Dritte RTF „Alma Mater“ der RG UNI Hamburg am 20.08.06
Tachoangaben: 124,20Km, 4:18:54Std.; 29,00Km/h Schnitt, 52,Km/h max.

rtf_harburgFür dieses Wochenende hatte ich "umgeplant". Eigentlich wollte ich in Bornhöved am Volkstriathlon teilnehmen. Da mein Kumpel Jörg aber etwas von RTF in Harburg erzählte und ich noch einmal eine etwas größere Trainingseinheit auf dem Rad vor der Mitteldistanz in Ratzeburg brauchte, hatte ich mich kurz entschlossen RTF zu fahren. Wir trafen uns also gegen 8:45Uhr an der TUHH (Techn. UNI Harburg) in der Denickestraße 22 zum Start. Wir einigten uns auf die Strecke von 120Km, was mir entgegenkam, da ich gestern noch eine Laufeinheit von 21Km absolviert hatte.
Pünktlich ging es um 9:00Uhr los. Leider waren nicht all zu viele Teilnehmer dabei, so dass wir schon nach ca. 5-10Km fast alleine fuhren. Es war eine sehr anspruchsvolle Tour. Die Route führte uns über Ehestorf durch die Harburger Berge, dann über Alvesen und Vahrendorf am Wulmstorfer- undrtf_harburg_2 Daerstorfer Forst vorbei. Weiter ging es in einem nach Westen zeigenden Bogen über Langenrehm und Vaensen am hundert Meter hohen Stucksberg vorbei zur ersten "Versorgungsstelle" am Vereinsheim des Sportverein in Klecken. An den insgesamt drei Versorungsstellen auf der 120Km Tour hielten wir immer an um uns zu "Stärken". Wir fuhren in einem weiteren nach Westen zeigenden Bogen über Jesteburg und Asendorf auf der Route der Vattenfall-Cyclassics, wurden aus einem Garten heraus gar mit Rasseln angefeuert. Wir fuhren dann den 120er-Bogen über Dierkshausen, vorbei am Hummelsberg (106 m) nach Schierhorn, Wesel und Undeloh durch's Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Die Heide rtf_harburg_4blühte, aber wgen des vorhergesagten Regens standen wohl einige Kutschen leer herum. Weiter ging's nach Sahrendorf zum zweiten Depot am Feuerwehrhaus der FF Sahrendorf/Schätzendorf Der zweite ostwärts zeigende Teil der Strecke war landschaftlich nicht so attraktiv wie der erste, führte aber ebenfalls über verkehrsarme Wege. Es ging über ein langes Stück bergab mit konstant über 40 km/h rein nach Garlstorf, wo mir ein optimistisches Schild "Sie fahren 50" anzeigt wurde, weiter über Thieshope und Ohlendorf. Dahinter erwartete uns die angekündigte mehrere hundert Meter lange Kopfsteinpflasterpassage. Sie bot eine Abwechslung und hielt uns vom dichten Autoverkehr fern. Das Wetter spielte mit und verschonte uns bis ins Ziel mit dem Regen. Es war eine super wenn auch sehr, sehr anstrengende Tour. Die 21Km laufen am Vortag sowie die "Berge" und der Wind machten uns zu schaffen. Wobei ein Schnitt von 29Km/h ohne Windschattenfahren (es war ja niemand da und Doc-Jö und ich fuhren meistens nebeneinander) garnicht so schlecht war. Jetzt kann er kommen, der erste Triathlon über die Mitteldistanz (2/85/21).