Gegen den Wind Triathlon St. Peter Ording 2009
Olympische Distanz
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Tachoangaben: 39,01Km; Zeit:1:10:38 Std.; Schnitt: 33,15Km/h; Max. 45,18Km/h

Platz Pl. Ak
Name / Start-Nr. Swim Bike
Swim/Bike Run Gesamt
64(151) 17(31) Oltmann, Jörn / 110 0:24:05 1:13:33 1:37:38 0:47:42 2:25:20

Fast direkt aus dem Urlaub vom Bodensee, wir hatten nur eine Nacht zu Hause, ging vordemstartes mit meinem Frauchen wieder Richtung St. Peter Ording. Es sollte ein schönes Sportwochenende werden wobei das kulinarische nicht zu kurz kommen sollte! Freitag am späten Nachmittag hatten wir uns alle bei Lenas Eltern in St. Peter Ording zum Grillen eingefunden. ALLE waren: Lena & Jörg, Marita & Andreas, Kerstin & „Trude" sowie Thomas und mein „Mamilein ;-). OK mein „Frauchen" Birgit durfte bei diesem Sportwochenende nicht fehlen. Nach leckerem Salat, Würstchen und Fleisch saßen wir noch eine Weile zusammen. Dann machten wir uns auf zum Eisessen. Als das Eis geschafft war, waren wir es ebenfalls und verabschiedeten uns.
Als wir dann am nächsten Morgen aufwachten sah der Himmel nicht sehr einladend aus. Es sollte aber noch ein wunderschöner, wenn auch mal wieder stürmischer Tag werden. Birgit und ich machten uns gegen 10:30Uhr auf zum Strand. Dort wollten wir uns alle treffen und die Startunterlagen abholen um anschließend gleich die Räder einzuchecken. Lena, Thomas und Andreas wollten die Jedermann-Distanz absolvieren, während Jörg und ich die Olympische Distanz machen wollten. Bei der Wettkampfbesprechung dann gleich die erste Überraschung. Aufgrund des starken Windes, ich empfand ihn gar nicht so stark, wurde die Schwimmstrecke verkürzt. Die „Jedermänner" sollten nur 400m und die „Olympischen" nur 800m Schwimmen. Das fing ja schon wieder gut an!!!
Das Lena, Thomas und Andreas 1 Std. um 12:15Uhr vor uns starteten, konnten wir den Start mitverfolgen. Die Schwimmstrecke ging ca. 150m im 90° Winkel vom Strand hinaus in die Nordsee, anschließend ca. 150m parallel zum Strand um dann wieder direkt an den Strand zu schwimmen. Für die Olympische Distanz wurde der Abschnitt parallel zum Strand dann einfach um einige 100m verlängert. Was wir dann aber beim Start der Jedermänner sahen war schon witzig. Bis zur ersten Boje war ein Schwimmen unmöglich. Das Wasser war nur Hüft hoch. Erst als die erste Boje erreicht war fingen die ersten an zu Schwimmen. Weiter haben wir dann den Start nicht mehr verfolgt da wir uns für unseren Start fertig machen mussten.

beim_laufAls der Startschuss für uns viel, erging es uns nicht besser als den Jedermännern vor uns. Auch wir mussten bis zur ersten Boje „Wassertreten" um uns dann in die doch recht hohen Wellen der Nordsee zu stürzen. Das Wasser hatte angenehme 20°C war aber sehr aufgewühlt. Da die Wellen von links kamen und ich rechts atmete hielt sich das „verschlucken" in Grenzen. Nur wo sollte ich lang schwimmen. Parallel zum Strand, schon klar aber ich wurde so durchgeschaukelt und konnte die Entfernung zum Strand nicht abschätzen. Die zwei Bojen die wir rechtsseitig Unsere_Fansumschwimmen sollten konnte ich nicht erkennen. Jedes Mal wenn ich den Kopf hob sah ich nur Wasser vor mir. Zweimal musste ich anhalten und schauen wo ich bin bzw. wo ich hin schwimmen musste. Nur wenn eine Welle mich in die Höhe hob konnte ich die Bojen sehen. Als ich die letzte Boje umschwommen hatte ging es direkt zum Strand. Das meiste davon wieder mit „Wassertreten" da das Wasser sehr flach war. Als ich nach endlosen 100m endlich die Wechselzone erreichte, sah ich Jörg wie er sich gerade seinen Neo auszog. Er hatte sich wohl verschwommen ***grins***. Zumindest in der 4 Disziplin, dem Wechsel, war ich Jörg voraus. Als Jörg fertig war wartete ich schon mit dem rad auf ihn. Wir wollten dieses Wochenende ruhig angehen lassen. Schließlich kam ich fast direkt aus dem Alpen vom Alpenbrevet und Jörg hatte mal gerade vor 2 Wochen den OstseeMan in einer eindrucksvollen Zeit bewältigt. Wir fuhren die 4 Runden zügig aber nicht „volle Pulle" und hatte sogar Unterwegs nach Zeit uns ab und an zu Unterhalten. Der Wind kam nur auf einem kurzen Stück direkt von vorne so dass wir sogar um 3 Minuten schnellen waren als letztes Jahr. Als wir wieder auf dem Steg zur Wechselzone waren, sahen und hörten wir unsere Fans schon von weitem (Danke Trude du warst wieder Klasse mit deinem Megafon). Als wir unsere Fans erreicht hatte musste ich einfach kurz anhalten und meiner Birgit ein dickes Küsschen „aufsetzen". Dann ging es weiter. Wie beim ersten Wechsel holte ich die verlorene Zeit wieder auf. Und so ging es dann gemeinsam auf die letzten 10Km. Auch hier liefen wir ein „moderates" Tempo. Die zwei Runden vergingen wie im Flug. Nur die „Passage" am Strand, direkt Gegen den Wind und im Sand tat ein wenig weh. Dann war es soweit. Jörg und ich hatte das erste Mal so richtig einen Triathlon GEMEINSAM und ruhig absolviert. So wollten wir es auch morgen beim Halbmarathon machen bevor wir uns dann in zwei Wochen beim Ratzeburger Inseltriathlon über die Mitteldistanz das letzte Mal in diesem Jahr „Duellieren" wollen.

Fazit: Schönes Wetter, ein bisschen viel Wind und blöder Sand. Es hatte eigentlich Spaß gemacht wieder hier starten zu dürfen aber das Schwimmen und der feine Sand sind mir langsam zu viel. Ich komme gern hierher, aber nächstes Jahr wahrscheinlich nur als Fan oder um beim Halbmarathon mal etwas weiter vorne zu landen.

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