IRONMAN Germany Frankfurt 2009

Quael dich

Platz Pl. AK Name Swim Bike Swim/Bike Run Gesamt
1053 (2050) 292 Jörn Oltmann 1:26:22 05:54:36 - 4:01:53

11:30:53

ironman-germany

Ergebnisliste URKUNDE

 

Tachoangaben:
181,09Km; 05:56:11Std.
30,50Km/h Schnitt; 67,8Km/h max.

Pulskurve_IM_Germany_2009

Bildergalerie


Nun war es endlich soweit. „Der längste Tag des Jahres" stand mir am Wochenende bevor. Die European Championship, die Europameisterschaften der Langdistanz, der IRONMAN Germany 2009. Zwei Jahre ist es nun her da hatte ich den Wunsch in Frankfurt an den Start zu gehen. Wie einige von Euch wissen, musste ich den IRONMAN Germany 2008 aus gesundheitlichen Gründen absagen. Diesmal habe ich wirklich alles getan um Fit an den Start zu gehen.

Schild_FFMDonnerstag 2. Juli 2009

Die Reise ging am Donnerstag den 2. Juli gegen 19:30Uhr los. Mein Sohn Kevin sowie mein Neffe Jan begleiteten mich schon am Donnerstag, während meine VIP-Fans (Schwesterchen und Schwager Andreas) erst am Samstag zu uns stoßen wollten. Der erste Teil der Fahrt ging bis nach Kassel.

 

Freitag 3. Juli 2009

Am nächsten morgen gegen 9:00Uhr ging die Reise weiter. Gegen 12:00Uhr erreichten wir das Rebstockgelände,Tribuene_Freitag wo für die Zeit der Veranstaltung die Parkanlage kostenlos als Campingplatz zur Verfügung gestellt wurde. Es gab Dixi-Klos und das Hallen-Freibad nebenan durften wir Athleten kostenlos nutzen. Das Wetter war in den letzten Tagen sehr heiß und schwül und heute schien es der heißeste Tag zu werden. Das Thermometer zeigte 33°C im Schatten an. Auf dem Rebstockgelände fanden wir ein nettes Plätzchen neben 3 weiteren Athleten. Die mich nach der Frage, wie man zur Startunterlagenausgabe kommt, gleich einluden mit Ihnen mitzukommen. Nachdem wir die Richtige „Parkposition" mit dem WoMo gefunden hatten und uns ein wenig ausgeruht hatten, ging es mit der Straßenbahn Richtung Römer. Hier erhielten wir die Startunterlagen und alle weiteren Informationen. Nachmittags um 15:00Uhr sollte die Wettkampfbesprechung in der Eissporthalle stattfinden, so dass wir noch gut 1,5Std. Zeit hatten über die Expo (Messe) zu laufen. Den beiden „Kids" wurde es zu warm und so fuhren sie zurück zum Rebstockgelände um ins Freibad zu gehen. Ich zog mit den 3 neu kennen gelernten „Jungs" (Andreas, Thorsten und Frank) über die Expo wo noch das eine oder andere „Schnäppchen" gemacht wurde bevor wir zur Wettkampfbesprechung fuhren. Hier wurde kurz und knapp erklärt wie, was, warum gemacht werden soll usw. Ich hörte mir alles genau an und fuhr anschließend mit der Straßenbahn zurück zum WoMo. Andreas, Thorsten und Frank wollten noch die Pasta Party „mitnehmen" und blieben dort. Ich aber wollte bei dieser Hitze nur eins, so schnell wie möglich eine Abkühlung im Freibad. Der Tag neigte sich den Ende und so gingen dann auch bei uns die Lichter gegen 23:00Uhr aus.

 

Samstag  4.Juli 2009

Wechselzone_SamstagAm nächsten Morgen nachdem ich ein paar Schwimmrunden im Freibad „gedreht" Mc_Cormackhatte, machte ich mir ein leckeres Frühstück. Die Jungs lagen noch im Bett. Anschließend machte ich mich daran mein Rad sowie die verschiedenen Kleiderbeutel etc. für die Wechselzone fertig zu machen. Das Rad sowie die Wechselbeutel für Bike & Run mussten, wie bei allen Langdistanzen, schon am Vortag eingecheckt werden. Als Schwesterchen und Andreas gegen 12:30Uhr bei uns eintrafen war ich schon fertig, so dass wir alle zusammen mit dem Shuttlebus zum Langener Waldsee, dem Schwimmstart und Wechselzone 1, fuhren. Als wir dort ankamen war ich doch ein wenig überrascht. So eine große Wechselzone hatte ich zuletzt beim Hamburg CityMan gesehen, aber dort starteten nicht alle Teilnehmer gleichzeitig. Als ich zum Radcheck in ging sah ich Chris McComarck, den Europameister vom letzten Jahr. Er checkte mit mir zusammen ein ;-) Jeder Athlet bekam beim Check-In einen Ordner an die Seite der so lange bei einem blieb bis man die Wechselzone wieder verlassen hatte. Nach dem Check-In sind wir runter zum See um uns ein wenig Abkühlung zu verschaffen. Der Langener Waldsee ist eigentlich ein Freibad welches zum Wettkampftag geschlossen wird. Die Bojen für die Schwimmstrecke waren schon gesetzt und man konnte die Strecke komplett einsehen. Was für ein Kurs! Es waren 2 unterschiedliche Runden zu schwimmen. Die erste Runde war gut 2Km lang und den Wendepunkt konnte man fast nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Nach einem ca. 30m Landgang ging es dann auf die zweite gut 1,8Km lange Runde. Ich schwamm zur Abkühlung bis zur ersten Boje und wieder zurück. Das Wasser fühlte sich fast warm an. Zum Glück hatten die Veranstalter am Freitag während der Wettkampfbesprechung das tragen des Neoprenanzuges schon  fest zugesagt. Sonst hätte ich arge Bedenken. Nachdem wir uns erfrischt hatten und wieder trocken waren fuhren die Kids zurück zum WoMo während Schwesterchen, Andreas und ich mit dem Shuttlebus zum Römer fuhren. Hier zeigte und erklärte ich den beiden den morgigen Ablauf. Anschließend tranken wir noch einen Kaffee bevor es dann gegen 17:00Uhr zurück zum WoMo ging. Gegen 19:00Uhr machten sich alle vier, Schwesterchen hatte Jan und Kevin überredet mit zufahren, auf zu Vivien nach Fulda. Ich genoss die Ruhe und saß bis ~23Uhr mit Frank, Andreas und Torsten noch draußen zusammen. Die Nacht verlief überraschend gut. Ich bin relativ schnell eingeschlafen und nur 2-3-mal aufgewacht.

 

Sonntag 5. Juli 2009 (Wettkampftag)

Start-Nr_IM_09Den Wecker, der um 4:00Uhr morgens klingeln sollte benötigte ich nicht. Ich wachte gegen 3:55Uhr auf und stand gleich auf. wechselzone_am_SonntagmorgenDraußen war es noch dunkel als ich mir mein Frühstück machte (1 Tasse Kaffee und 2 Scheiben Weißbrot mit Marmelade und Nutella). Jetzt wurde ich doch ein wenig Nervös. Noch gut 2,5 Std. bis zum Start. Frank, Andreas, Torsten und ich fuhren dann wie geplant gegen 5:00Uhr mit dem Shuttelbus vom Rebstockgelände zum Langener Waldsee. Dort angekommen stellte ich fest, dass schon um 5:30Uhr viele Athleten unterwegs waren und sogar der DJ vom Radio ordentlich mit Musik einheizte. Ich verabschiedete mich von den drei anderen und ging zu meinem Rad. Alles war noch so wie am Vortag.  Ich bereitete alle wie gewohnt vor, dann ging ich mit Badekappe und Schwimmbrille in der Hand Richtung Schwimmstart. Die Uhr zeigte 6:30Uhr als ich den ersten Blick auf den Langener Waldsee warf. Die ersten Athleten waren schon im Wasser. Der Start der Profis sowie 300 ausgewählte Agegrouper starteten schon um 6:45Uhr. Ich schaute mir den Start der Profis noch an dann ging ich Richtung Schwimmeinstieg. Meine VIP-Fans sowie Kevin und Jan sah ich nicht mehr. 10min vorher wollte ich ins Wasser und mich warm schwimmen. Als die Füße das Wasser berührten vernahm ich eine wohlige Wärme. Man war das Wasser warm!!! Fast wie Badewannenwasser. Ich hatte heute einen neuen Neoprenanzug, den „TRI11 RED" an. Extra zum IRONMAN hatte ich mir diesen Anzug zum testen ausgeliehen. 5 Tage vorher hatte ich ihn schon im Großensee getestet und für mehr als Klasse empfunden. Heute sollte er mir über die 3,8Km noch schneller machen. Hatte sich mein Schwimmtraining der letzten 6Monate gelohnt? Schaffte ich die 3,8Km im Kraulstil? Was für eine Zeit wird es? Fragen über Fragen. Ich reihte mich so ziemlich ganz hinten ein um nicht von den ganzen schnellen Schwimmern überschwommen zu werden.

 

Der Schwimmstart

Schwimmstart7:00Uhr, mit einem Startschuss und einem Feuerwerk wurden die Athleten auf die 226Km losgelassen. Zuerst passierte gar nichts. Ich dachte schon es war ein Fehlstart, doch die Schwimmer vorne musste erst einmal los bevor wir dann anfangen konnten. Die ersten 5-10m ging es langsam im Bruststil los bis wir dann alle endlich Kraulen konnten. Es war ein Hauen und Stechen wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich bekam Schläge auf den Kopf, Tritte in den Magen, wurde an den Füssen gezogen und selbst einige Schwimmer schwammen fast über mich rüber. Durch den Anzug hatte ich eine verdammt gute Wasserlage und fand sehr schnell meinen Rhythmus. Die erste Runde kam mir endlos vor. An den Wendebojen wurde es immer wieder eng und das Hauen und Stechen ging wieder von vorn los. Die zweite Runde war etwas entspannter und verging etwas schneller. Das Hauen und Stechen aber blieb, wenn auch nicht mehr ganz so oft. Als ich wieder festen Boden unter den Füssen hatte klappte der Lauf zum Rad recht gut. Lag es etwas am Kraulstil? Ich bin die gesamten 3,8Km durchgekrault, mit 1:26Std. war es zwar keine super schnelle Zeit, aber daran kann ich ja noch arbeiten. Endlich hatte ich es mal geschafft einen Wettkampf komplett im Kraulstil zu schwimmen.

 

Das Radfahren

Am Rad angekommen ging alles ganz schnell. Neo aus, Radhose und -Schuhe an, Helm auf, Start-Nr. um und los. Das einpacken der Schwimmsachen in den Kleiderbeutel wurde von Helfern erledigt. Jetzt 180Km auf dem Rad. Das Wetter war bombig, strahlend blauer Himmel und leider etwas zu warm. Da ich die Strecke nicht kannte und Respekt vor den Anstiegen hatte, ließ ich es ruhig angehen. Zuerst ging es 12Km vom Langener Waldsee in die Innenstadt von Frankfurt bevor die erste Runde begann. Die Fahrt nach Frankfurt war sehr eben und gerade, so dass man sich hier gut auf dem Rad verpflegen konnte, was auch fast alle Athleten taten. In Frankfurt angekommen fuhren wir direkt an der Wechselzone 2, die schon von vielen Zuschauern umsäumt war, vorbei. Kaum in Frankfurt ging es auch schon wieder hinaus aufs „Land". Die erste Steigung naht. "The Beast" (Vilbeler Lanrad_1dstraße, Bergen-Enkheim). Eine lang gezogene Steigung. Nach einer 90Grad Kurve denkt man es ist geschafft, aber dann geht es erst richtig los. Eine Steigung bei der ich in der zweiten Runde zwei Athleten habe schieben sehen!!! Es ging weiter Richtung Maintal-Hochstadt wo das nächste Highlight wartete (The Hell, die Hölle) eine 500m lange Steigung auf Kopfsteinpflaster durch den alten Ortskern. Hier war eine Klasse Stimmung und man musste aufpassen das man von den Zuschauern nicht zu schnell die Steigung in Angriff nahm. Anschließend flachte die Strecke ein wenig ab. Es ging durch einige kleinere Ortskerne, wo die Straßen komplett für den Autoverkehr gesperrt waren. Dann kam erneut ein Anstieg. Der Hühnerberg!!! Kein großer Berg aber er zieht sich endlos hin. Hat man ihn aber geschafft, geht es in rasanter Fahrt, ich hatte laut Tacho 67,8Km/h drauf, wieder hinab. Nun verläuft die Strecke relativ flach, bis es kurz vor Frankfurt noch einmal zum Höhepunkt der Radstrecke (Heartbreak Hilll) kommt. Hier stehen die Zuschauer dicht gedrängt an den Straßen und feuern die Athleten an. Der Heartbreak Hill ist ein fast endloser Anstieg der irgendwie nicht aufhören will. Oben angekommen gibt es dann eine „Aid-Station" die dich mit fast allen was du benötigst versorgt. Hast du diesen Anstieg geschafft, dann geht es fast nur noch, im hohen Tempo, Bergab Richtung Frankfurter Innenstadt. Nachdem ich die erste Runde geschafft hatte und an der Wechselzone 2 erneut vorbei fuhr, sah ich „meine Fans" am Rand stehen. Sie jubelten mir zu. Es war das erste mal das ich Sie heute gesehen hatte. Zur zweiten Runde ist nicht viel zu sagen. Ich versuchte soviel „Körner" wie möglich zu sparen und kühlte mich und meine Beine an jeder Verpflegungsstation mit Wasser. Dann war es endlich soweit. Ich fuhr die zweite Wechselzone an.

Der Marathon

Lauf_1Das Rad wurde mir aus der Hand genommen und ich lief in die 2. Wechselzone ein. Jetzt den Kleiderbeutel finden. Startnummer 2135. Wo war er? Erstaunlich viele Kleiderbeutel hingen noch am Haken. Ohne große Probleme fand ich meinen Beutel und lief ins Zelt. Hier kam gleich ein Helfer auf mich zu und öffnete mir den Kleiderbeutel während ich meine Radschuhe auszog. Klasse Organisation!!!! Schuhe gewechselt, Cap gegen Helm getauscht und schon ging es auf die Laufstrecke. Die Radsachen wurden wie schon nach dem Schwimmen von Ordnern wieder eingepackt. Kaum hatte ich Wechselzone verlassen, standen meine „Fans" Spalier"  und feuerten mich in der „Gluthitze" an. Erst jetzt merkte ich wie heiß es war. Die Luft hier unten am Main stand und es wehte kaum ein Lüftchen. Nun hieß es 42,195Km zu laufen. Die ersten 15-20Km sind entscheidend, hatte ich gelesen. Auf keinen Fall „Überzocken" und Verhalten laufen. Das wollte ich tun. Ich wollte pro Km ca. 5:30min laufen dann sollte ich mein Ziel, den Marathon unter 4 Std. eigentlich erreichen. Zu laufen waren 4 Runden entlang des Mains, wobei der Main insgesamt 8x zu überqueren war. Bei jedem Schritt den ich machte, hatte ich Schmerzen an der Außenseite des Fußes. Es schien so als wenn ich die Radschuhe zu fest geschnürt hatte. Aber jammern hilft nichts. Die ersten Km verliefen Recht gut. Das Tempo klappte (5:20min.) und die Beine hatten nur „leichte Verschleißerscheinungen". Alle 1,5Km gab es einen Versorgungspunkt. Hier gab es Wasser, Redbull, Cola, Iso, Salz, Salzgebäck, Kuchen Gels einfach alles. Ich nahm jeden Versorgungspunkt mit und trank entweder Wasser oder Iso. Mit Cola wollte ich erst nach dem Halbmarathon anfangen. Die erste Runde zog sich hin. Am Wendepunkt „Ruderhaus", der entfernteste Punkt der Laufstrecke, gab es die „Rundenbändchen". Für jede Laufrunde ein Band in unterschiedlicher Farbe. Als ich die ersten 10Km hinter mir hatte machte sich die Hitze, oder war es doch die Anstrengung der letzten Stunden ;-) , bemerkbar. im_zielMeine Oberschenkel fingen nun leicht an zu „brennen" so das ich ein wenig das Tempo drosseln musste. Auch an den Versorgungsstellen ging ich nun um vernünftig Trinken zu können. Jetzt fängt es langsam an weh zu tun. Kevin, Jan und meine „VIP-Fans" wechselten auch immer die Mainseite, so das Sie mich pro Runde immer 2x zusehen bekamen. Am Anfang hatte ich sie auch immer noch wahr genommen doch nun, ich hatte schon 2,5 Runden hinter mir,  lief ich wie im „Trace". Die Beine schmerzten immer mehr. Der Hitze ein wenig zu entgehen ließ ich mir in mein Cap Eiswürfel packen und setzte diese dann auf. Die Oberschenkel kühlte ich mit kaltem Wasser und Schwämmen. Dann endlich bekam ich mein viertes Bändchen und es waren keine 4Km mehr bis zum Ziel. Ich bemitleidete die armen Läufer die jetzt nur ein oder zwei Bändchen hatten. Sie mussten in der Hitze noch einige Runden drehen. Ich aber durfte nun abbiegen auf den Römer! Und das tat ich dann auch. Mit einem  IM_09„Spurt" wenn man davon sprechen kann, überholte ich noch zwei Athleten und lief auf den roten Teppich. Der war ca. 200m lang und mit Zuschauern nur so umringt. Sie kreischten, jubelten und schrien wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich genoss den Zieleinlauf!!! Alles Schmerzen und Qualen waren vergessen. Jan, Kevin, Marita und Andreas sah ich auch jubeln als ich die letzten Meter ins Ziel lief. Ich hatte es geschafft. Jetzt endlich bin auch ich ein IRONMAN ;-). Im Ziel wurde ich sofort von einem Helfer/Ordner in Empfang genommen der sich nach meinem Wohlbefinden erkundigte. Ich sagte Ihm dass alles OK ist und er sich um andere kümmern soll, aber er ließ sich nicht abschütteln. Erst als ich im Athleten-Garden war und mir der Transponder  abgenommen wurde ließ er mich allein. Echt Klasse Orga, kann ich immer nur wiederholen. Im Athleten Garden versorgte ich mich erst einmal mit Getränken und setzte mich in den Schatten. Ruhe, ich brauchte jetzt Ruhe. So saß ich ca 10.min. in Gedanken allein bis ich merkte dass ich anfing zu frieren. Ich holte mein Kleiderbeutel und zog mir trockene Sachen an. Dann aß ich etwas bevor ich mich zur Dusche begab. Gegen 20Uhr saß ich dann frisch geduscht und munter ;-) mit meinen „mitgereisten Fans" beim Italiener  und „naschten" alle eine Pizza. Anschließend wollte ich mir noch die Abschlussfeier um 23Uhr auf dem Römer ansehen. Meine Fans allerdings waren von der Hektik und Hitze dermaßen fertig das Sie nach Hause fuhren. Ich holte mir ein leckeres Erdbeerbecher Eis und setzte mich auf die Tribüne am Römerberg. Es war 22:30Uhr und es liefen immer noch Athleten ins Ziel. Respekt. Um 23:00Uhr war es dann soweit. Die Abschlussfeier begann. Eine kleine Lichter-Show. Das war es schon. Nach 5 min. war alles vorbei. Schade ich hatte mir mehr darunter vorgestellt. Dann war auch für mich der Tag zu Ende. Ich fuhr Heim zum WoMo wo Kevin schon tief schlummerte.

Der nächste Tag ist schnell erzählt. Um 11:00Uhr war die Award Party (Siegerehrung der Profis und Agegrouper, sowie die Slotvergabe für Hawaii) incl. großen Buffets. Wir hauten uns den Bauch voll, verfolgten die Siegerehrung und fuhren gegen 13:30Uhr Richtung Heimat. Das „Unternehmen IRONMAN" war geschafft ;-)

Fazit: Einfach genial. Das Wetter, auch wenn es etwas zu heiß war, hat super mitgespielt, die Organisation würdig einer Europameisterschaft und die Zuschauer allemal. Ganz zu schweigen von meinen „privaten" Fanclub! Die Streckenführung beim Schwimmern, Radfahren  und laufen einfach Klasse. Nur der hohe Startpreis von gut 400,-€ schreckt ein wenig ab. Aber nicht so doll das ich mich jetzt schon wieder für einen IRONMAN angemeldet habe. Und zwar den IRONMAN Switzerland. Diesen werde ich dann aber mit meinen Tria-Kumpel Jörg bestreiten, denn der hat sich dort auch angemeldet