Nordcup-Radmarathon RG Hamburg

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217,08Km; 6:57:06Std. reine Fahrtzeit; 31,23Km/h im Schnitt; 55,32Km/h max.; 689Hm

startnr rghamburg 2010Erneut stand ein Rad-Marathon als Trainingseinheit auf dem Programm. Der Nordcup Radmarathon, keine 10Km von meiner Haustür entfernt. Leider konnte ich erneut niemanden dazu bewegen mit mir diese Strecke zu fahren. Die trizebs“ nahem fast geschlossen am Barsbüttler Volkslauf teil und allen anderen hatte schon etwas anderes vor oder keine Zeit. So stand ich dann früh am Morgen um 7:30Uhr am Start des Nordcup-Radmarathons. Das Wetter, es war bedent und kühle 11°C. Für den Nachmittag waren einige Schauer angesagt.

Die erste Etappe führte über bekanntes Terrain von Volksdorf über Kronshost, Stemwarde Aumühle nach Kollow zum ersten Kontrollpunkt. Es waren 47Km die wir mit einer Gruppe von ca. 25 Mann mit einem Schnitt von fast 39 Km/h bewerkstelligten. Viel zu schnell für mich, aber bis zum ersten Kontrollpunkt wollte ich dran bleiben. Hier holte ich mir meinen Kontrollstempel ab und fuhr schnell weiter. Nun ganz allein! Eine 4 köpfige Gruppe überholte mich nach ca. 15Km das war es aber auch schon. Als ich den zweiten Kontrollpunkt in Linau erreichte traf ich hier auf die ersten Radfahren von den RTF Strecken. Nach dem ich Kontrollkarte Nordcup 2010mich ein wenig gestärkt hatte verließ ich erneut allein den Kontrollpunkt. War schon komisch wie wenig Radfahren man auf dieser Strecke traf. War ich so schnell unterwegs oder sind wegen des Wetters nicht so viele unterwegs? 10Km vor dem dritten Kontrollpunkt holte mich eine ca. 8 Mann starke Gruppe ein der ich mich anschloss und so fuhren wir gemeinsam den dritten Kontrollpunkt an. Tat mal ganz gut so im Windschatten „gezogen“ zu werden. In Kühsen gab es dann eine warme Mahlzeit und ich füllte wieder meine Trinkflaschen auf. Kurze Zeit später saß ich erneut auf dem Rad und nahm die 4. Etappe auf. Ich brauche es nicht zu erwähnen, wieder fuhr ich allein. Zwei start rg 2010einzelne Fahrer überholten mich, kamen aber nicht so richtig weg von mir. Nach einer fast 40Km Schleife fuhr ich erneut den Kontrollpunkt in Kühsen an. Jetzt hatte ich Glück. Gerade als ich den Kontrollpunkt erreicht hatte, öffnete der Himmel seine Schleusen und es schüttete wie aus Eimern. Ich wartete den Schauer ab und machte mich nach ca. 15min wieder auf. Mein Rücken und den Beinen ging es erstaunlich gut. Nur der leichte Nieselregen und die riesigen Pfützen machten mir ein wenig zu schaffen. Jetzt ging es wieder Richtung Westen, zurück nach Hamburg. Der Wind kam nun direkt von vorn und es wurde noch einmal ein wenig anstrengen. Dann war der letzte Kontrollpunkt in Todendorf erreicht. Hier gab es noch einmal lecker Cola bevor ich mit zwei weiteren Radmarathonis zur letzten Etappe aufbrach. Ich fuhr als erster los und die ersten 5Km vorn im Wind. Dann übernahm ein andere von uns drei die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. War mir auch ganz recht, waren meine Beine nun doch etwas schlapp geworden. Ziemlich durchnässt kamen wir dann im Ziel an. Kurze Verabschiedung von meinen beiden Begleitern und die „Trainingseinheit“ war geschafft. Hier könnt ihr noch einmal die gesamte Strecke anschauen.

Fazit: Ich wusste gar nicht das es so schöne Rad- und Verkehrsarme Strecken rund um Hamburg gibt. Die Verpflegung war super und die Ausschilderung der Strecke fast perfekt. Vielleicht kann ich ja im nächsten Jahr den einen oder anderen davon überzeugen hier mit zu machen