14. Internationals Glücksburger Förde Crossing 2011

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 P7220238Das Fördecrossing in Glücksburg war an diesem Wochenende geplant. Als ich mich am Freitagabend auf nach Glücksburg machte hatte ich schon arge bedenken ob das Fördecrossing überhaupt stattfindet. Es stürmte und regnete sei den Mittagsstunden und für das Wochenende war keine Besserung in Sicht. Als ich am späten Abend in Glücksburg auf dem Campingplatz Schwennau angekommen war und mein WoMo die „endgültige Parkposition“ direkt an der Flensburger Förde parkte, wurde mein WoMo vom Sturm durchgeschüttelt. Ganz zu schweigen von den Wellen in der Förde. Aber noch hatten wir ja knapp 24 Std. Zeit.

Am nächsten Morgen, als Achim und Arndt (die beiden trizebs hatten sich mit mir zusammen für das Fördecrossing angemeldet) in Glücksburg ankamen, stürmte es immer noch und der Dauerregen war in Schauer übergegangen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es zur Startunterlagenausgabe. Auf Nachfrage ob das Fördecrossing überhaupt stattfindet, bejahte man unsere Frage. Die endgültige Entscheidung sollte aber erst um 15:00Uhr bei der Wettkampfbesprechung fallen. Da wir noch ein wenig Zeit hatten, tranken wir erst einmal einen heißen Kaffee und gingen anschließend an der Promenade ein wenig spazieren. Als wir uns dann gegen 14:30Uhr zur Wettkampfbesprechung machten, sahen wir wie die DLRG die Bojen wieder einsammelte. Scheint es wohl doch nichts zu werden mit dem Fördecrossing. Auf der Wettkampfbesprechung wurde uns dann mitgeteilt, dass es zu gefährlich sei bei diesen Witterungsverhältnissen quer durch die Förde von Dänemark nach Glücksburg zu schwimmen. Damit es aber nicht komplett ausfällt, sollte ein wird ein Dreieckskurs von 1,9Km vor Glücksburg geschwommen und zwar genau die Strecke, die beim OstsseMan 2x zu durchschwimmen ist. Das war es dann für mich. Dies war kein Anreiz für mich, außerdem schwimme ich diese Strecke in 2 Wochen beim OstseeMan. Ich war raus und gab meine Startunterlagen wieder zurück. Achim und Arndt wollten allerdings starten und machten sich fertig. Kurz nach dem Start, ich schaute mir das „treiben“ aus sicherer Entfernung an, kam Achim aus dem Wasser. Ihm hatte man nach ca. 150m die Brille vom Kopf getreten und ohne war es fast unmöglich die Strecke zu bewältigen. Ein wenig traurig aber mit Respekt vor den Wellen, zog sich Achim schnell warme Sachen an. Nach gut 39min hatte es Arndt dann geschafft und sich durch die Wellen gekämpft. RESPEKT, gute Zeit. Da das Wetter nicht besser wurde und es immer wieder anfing zu regnen, machten wir uns alle, nachdem die Siegerehrung und Tombola vorbei war, auf den Weg nach Hause.

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Der Start Achim & Arndt vor dem Start
An der Promenade  

Fazit: Für mich war dieses Wochenende ein klarer „Reinfall“. Hoffen wir das es in 2 Wochen beim OstseeMan besser wird, schlechter kann es jedenfalls nicht mehr werden ;-)