IRONMAN 70.3 Mallorca 2012

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Platz Pl. AK
Start-Nr. Name Swim T1 Bike T2 Run Gesamt
1 1 1 Michael Raelert 0:24:39 0:02:48 2:13:26 0:01:46 1:14:27 03:57:09
496 25 1541 Wolfgang Wittpohl 0:41:28 0:05:45 2:52:35 0:3:58 1:39:58 05:23:46
728 77 2173 Jörn Oltmann 0:44:40 0:05:06 3:01:28) 0:3:26 1:40:31

05:37:52

 


Samstag 12. Mai 2012 (Race Day) Swim   : 1,9 Km, Bike: 90Km, Run: 21,1 Km (Triathlon Mitteldistanz)

joern 1Nach einem kurzen Frühstück, ging es gegen 7:30Uhr Richtung Schwimmstart, welcher sich direkt in unmittelbarer Nähe unseres Hotels befand. Um 8:00Uhr schauten wir uns dann gemeinsam denjoern 3 Start der Profis an bevor jeder seine Wechselzone vorbereitetet. Wolfgang startete um 8:50Uhr, 20min. vor mir, so dass ich seinen Start noch beobachten konnte ehe ich mich selbst fertig machte. Der Schwimmkurs war ein Rechteckkurs und einfach zu schwimmen. Als der Startschuss fiel stürmten alle Athleten ins glasklare Mittelmeer und machten sich auf die ersten 1,9Km. Ich blieb wie immer etwas im Hintergrund und fand recht schnell meinen Rhythmus. Als wir die kleine Bucht verlassen hatten, wurde es auf der offenen See etwas unruhiger und ich hatte mich das eine oder andere Mal ordentlich verschluckt. Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse und ich erreichte nach endlosen 45min endlich wieder festen Boden unter den Füssen. Die Wechselzone war laut Veranstalter die längste der Welt. Über 600m lang. Und so dauerte es auch bis ich mein Rad erreichte und mich auf zur Radstrecke machen konnte. Es ging ein kurzes Stück durch Alcudia und dann entlang der Küste Richtung Port Polenca. Hier bogen wir im 90° Winkel links Richtung Kloster Lucc ab. Der gut 15Km lange Anstieg zum Kloster Lucc dauert allerdings noch ein wenig. Ich kam irgendwie nicht auf Touren. Ob es am ungewohnten Mietrennrad lag oder an den letzten Trainingstagen vormochte ich nicht zu sagen. Als der Anstieg dann kam, versuchte ich möglichst gleichmäßig den Berg hoch zufahren, was auch ganz gut klappte. Die Luft hier in den Bergen stand wie in den letzten Tagen zuvor auch schon und es war brütend warm. Noch ganz frisch in den Beinen erreichte ich den „Gipfel“ und hatte nun etwas Respekt vor der Abfahrt bzw. vor den Athleten die unüberlegt hinunter sausen. Aber es war wohl ich der wie ein verrückter die Abfahrt hinunter nach Inca nahm. Ich überholte ein Zeitfahrrad nach dem anderen und schoss förmlich Inca entgegen. In Inca selbst übersah ich fast einen Kreisel und konnte nur mit einer Vollbremsung schlimmeres vermeiden. Puh das war knapp. Dann ging es aus Inca wieder heraus und zurück Richtung Alcudia. Nun bekam ich langsam Rückenschmerzen und ich konnte einfach kein Tempo mehr machen. Irgendwie komisch. Und so schleppte ich mich nach Alcudia und in die Wechselzone. Die Sonne schien nun heiß vom Himmel als ich mich auf die letzten 21,1Km machte. Zuerst ging es direkt durch Alcudia bevor es auf der Promenade entlang ging und auf der Straße parallel zurück nach Alcudia. Ich fühlte mich nun wieder sehr gut. Da ich in einer der letzten Startgruppen gestartet war, überholte ich viele Läufer auf der Strecke und musste teilweise sogar Rufen um mir Platz zum Überholen zu machen. Die erste von 3 Runden lief etwas schleppend, was wohl auch daran lag das ich nicht genau wusste wo es lang ging und wo der Wendepunkt sich befand. Auf den letzten Kilometern der 3 Runde erhöhte ich dann noch ein wenig das Tempo und lief am Ende doch recht Erschöpft vom Wettkampf und der Hitze ins Ziel. Die Zeit von 5:37Std. vermag ich nicht einzuschätzen, da der Anstieg zum Kloster Lucc wohl doch mehr Kraft gekostet hatte als bei einer „normalen“ Mitteldistanz. Nachdem ich mir trockene Sachen angezogen hatte und den Flüssigkeitsmangel ausgeglichen hatte, traf ich Wolfgang der schon einiger Zeit länger als ich im Ziel war. Nicht nur weil er 20min vor mir gestartet war, er war auch gut 15min schneller als ich, die alte Bergziege ;-)

Im Hotel angekommen wurde frisch geduscht und anschließend ging ich erneut zum Strand um der Siegerehrung und After Race Party beizuwohnen. Wolfgang dagegen zog es vor sich am Pool zu erholen.
Am nächsten Tag wurden wir gegen 10:00Uhr am Hotel abgeholt und landeten am Nachmittag wohlbehalten in Hamburg.

Fazit: Eine super tolle Sache so ein Trainingslager auf Mallorca. Allerdings sollte man ein Trainingslager nicht mit einem Wettkampf verbinden. Alles im allem hat es aber sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es mit Mitte Mai recht spät war! Mal sehen wo ich nächstes Jahr lande?

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