Vattenfall Cyclassics 2012

100Km

Tachoangaben: 103,8Km; 2:51:52Std.; 36,2,Km/h Schnitt; 59,7Km/h max

vattenfall Platz Name Ankunft Zeit Ø Km/h
3350 Oltmann, Jörn 11:38:45Uhr 2:51:04Std 36,16Km/h
3352 Rother, Thomas 11:38:45Uhr 2:51:40Std. 36,16Km/h
3351 Ziegenbein, Timo 11:38:45Uhr 2:51:04Std. 36,16Km/h

 


In 003 Cyclassics 2012der Planung hatte ich diese Veranstaltung nicht! 2 Wochen vorher, beim OstsseMan in Glücksburg wurde ich von Thomas R. gefragt ob ich nicht für seinen Sohn einspringen möchte und die 100Km Strecke mit ihm bei den Cyclassics fahren möchte. Da ich lange nicht mehr dabei war, sagte ich spontan zu. Ich hatte sogar noch einen Startplatz angeboten bekommen. Und zwar traf ich beim Mopo Team-Staffellauf meine Cousine Britta und ihren Freund Peter. Beide auch begeisterte Cyclassics Fans und jedes Jahr dabei. Nur dieses Jahr klappte es bei den beiden nicht und Peter bot mir seinen Startplatz an. Da ich aber schon einen Startplatz hatte versuchte ich diesen unter meinen Triathlon Kumpels los zu werden. Und tatsächlich, Timo der „Modellathlet“ der mit mir den Röhn-Radmarathon gefahren ist und mich fast beim007 Cyclassics 2012 Laufen in Glücksburg überholt hätte, sagte spontan zu. Wir trafen uns alle am Sonntagmorgen um 7:00Uhr bei mir vor der Tür und fuhren die gut 15Km mit dem Rad zum Start. Das Wetter war bombastisch. Schon morgens um 7:00Uhr hatten wir über 20°C und der heutige Sonntag sollte der heißeste Tag des Jahres werden. Wir erreichten unseren Startblock Q in der Steinstraße gegen 8:00Uhr. Ja Startblock Q und Steinstraße. Soweit hinten war ich noch nie gestartet. Wir hatten uns darauf geeinigt nicht „Vollgas“ zu fahren, wollten aber auch nicht bummeln. Gegen 8:40Uhr setzte sich dann endlich der Startblock in Bewegung. Sind wir früher immer erst über Harburg raus nach Buchholz gefahren, ging es seit dem letzten Jahr in den Freihafen und über die Köhlbrandbrücke, also genau anders herum. Die Strecke war angenehm leer und verhältnismäßig wenig Radfahrer kamen von hinten angerauscht. Was beim Start aus Startblock Q nicht verwunderlich war. Meistens fuhr einer von uns dreien vorne „im Wind“ während sich ein langen „Ratenschwanz“ hinter uns her schlängelte. Kurz hinter Buchholz, es war so bei KM 65 rauschte ein riesiger „Zug“ von ca. 50-80 Leuten an uns vorbei. Ich fuhr vorn und setzte mich gleich ans Ende des „Schnellzuges“. Nun hatte ich wieder das Gefühl im Rennen zu sein wie früher. Links ein Radfahrer, rechts ein Radfahrer, ich war mittendrin und wir fuhren zügig mit einem Tempo vom 45Km/h. Gut 5min, dann ein kurzer Schrei, alle bremsten und einige fuhren auf die Wiese. Puh gerade noch einmal gut gegangen. Aber nun hatten wir doch die Schnauze voll oder eben auch Respekt. Damals bin ich volles Risiko gegangen, heute muss ich das nicht mehr haben und zum Glück dachten Timo und Thomas auch so. Wir nahmen Tempo raus, ließen den „Zug“ fahren und fuhren die restlichen 30Km „gemütlich“ dem Ziel entgegen. Recht entspannt und keineswegs kaputt kamen wir wieder in Hamburg an und genossen die Zieleinfahrt in der Mönckebergstraße. Erst jetzt merkten wir wie heiß es geworden war. Die Luft stand und es sollte tatsächlich der heißeste Tag des Jahres, mit gut 34°C am Nachmittag, werden. Nachdem wir die Transponder abgegeben hatten und unsere Medaillen in Empfang genommen hatten, saßen wir noch ein Stündchen im Schweinske. Dann trennten sich unserer Wege.

012 Cyclassics 2012

Fazit: Nee das muss ich eigentlich nicht mehr haben. Wenn denn nur ganz gemütlich wie dieses Jahr und nur mit einer Einladung. Da ist mir das „Zeitfahren“ im Triathlon mit Windschattenverbot schon lieber. Dort muss man nicht so aufpassen und kann viel gleichmäßiger fahren. War aber trotzdem ein schöner Vormittag.

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