IRONMAN European Championship Germany Frankfurt 2013

Quael dich

103 IRONMAN Frankfurt 2013 Start-Nr. Platz Pl. AK
Name Swim WZ1 Bike WZ2 Run Gesamt
6 1    Eneko Llanos  0:46:10  0:03:09  4:25:32  0:00:55  2:44:12  7:59:58 Std.
97 2    Jan Raphael  0:46:12  0:02:55  4:25:41  0:01:10  2:51:21  8:07:19 Std.
17 3    Bas Diederen  0:46:10  0:02:50  4:34:00  0:01:09  2:47:58  8:12:07 Std.
414  696 128  Jörn Oltmann  1:21:11  0:05:44  5:24:39  0:01:35  3:41:16  10:34:25 Std.
1370 704  117  Timo Ziegenbein  1:12:47  0:09:01  5:24:03  0:03:50  3:45:36  10:35:17 Std.
2504 1765 342 Achim Grzonka  1:24:04  0:08:19  6:07:02  0:03:07  4:39:27  12:21:59 Std.

Tachoangaben: Fahrzeit: 5:24:34Std, 183,8Km, 33,8Km/h Schnitt, 69,4Km/h max, 128/148 Puls

Mittwoch/Donnerstag 03/04.07.2013
109 IRONMAN Frankfurt 2013Los ging es nach einem leckeren Abendessen mit der gesamten Family am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr. Ich hatte schon gegen Mittag Feierabend gemacht und hatte so genug Zeit die Wettkampfklamotten zu packen und den Kühlschrank zu füllen. Mit an Board waren meine Maskottchen Kevin sowie mein Neffe Jan. Der Weg führte uns an diesem Abend bis kurz vor Göttingen wo wir auf einem nahegelegenem REWE Parkplatz übernachteten. Am nächsten Morgen nach einem Frühstück, setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten das Rebstockgelände in Frankfurt kurz nach dem Mittag. Das Campen auf dem Rebstockgelände war über das Wettkampfwochenende erlaubt, Das Wetter war super und so begaben sich die Kids ins naheliegende Freibad während ich mich auf’s Rad schwank und Richtung Frankfurter Innenstadt zum Römer fuhr um meine Startunterlagen abzuholen. Als ich zurück kam, waren die Kids schon wieder weg und ebenfalls auf dem Weg in die Frankfurter City. So zog ich mir meiner Laufsachen an und lief noch einmal zügig 30 Min. durch das Rebstockgelände ehe ich mich auch ins Freibad begab und mich erfrischte. Da Jan am heutigen Donnerstag Geburtstag hatte, schmissen wir am Abend den Grill noch an und machten es uns gemütlich. Dann war der erste Tag in Frankfurt auch schon zu Ende.

Freitag 05.07.2013
134 IRONMAN Frankfurt 2013Am nächsten Morgen holte ich von der nahe gelegenen Tankstelle frische Brötchen und genoss ein leckeres Frühstück unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Heute Mittag war Wettkampfbesprechung und Achim wollte mit seinen Kids gegen Mittag in Frankfurt sein, während Timo noch in Hamburg einiges zu erledigen hatte und gegen Nachmittag eintreffen wollte. So machten ich mich mit den Kids nach einem kleinem Sonnenbad am WoMo gegen Mittag auf Richtung Römer. Hier trafen wir dann Achim und seine Kids und lauschten der Wettkampfbesprechung in Deutsch. Kurz vor dem Ende erschien dann auch Timo am Römer. Nachdem die beiden ihre Startunterlagen abgeholt hatten und wir über die Messe gegangen sind trennten sich unsere Wege und ich fuhr mit Timo zum WoMo und Achim mit seinen Kids ins Appartement. Kevin und Jan hatten sich schon vorher verabschiedet und wollten noch einige Dinge in Frankfurt besorgen. Gegen 19:15Uhr waren wir 3 Athleten (Achim, Timo und ich) dann wieder an der Wesseler Werft (am Main) zur Pasta Party wo wir unsere Kohlehydratspeicher auffüllten und auch Chris „Macca“ Mc Cromack trafen und gleich ein Foto mit ihm machten. Anschließend ging es zurück zum WoMo während Achim ins Appartement und Timo zu seinem Kumpel fuhr. Ich genoss die Ruhe am WoMo, da Kevin und Jan Frankfurt unsicher machen wollten und erst spät in der Nacht zurück kamen.

 

Samstag 06.07.2013
IMG 20130709 WA002Heute war Rad Check-In. Timo kam gegen Mittag am WoMo vorbei und wir machten unsere Räder für den Check-In fertig. Anschließend fuhren wir mit dem Shuttle Bus zum Langener Waldsee und checkten die Räder ein. Hier wollten wir auch gegen 14:00Uhr Achim mit seinen Kids treffen. Jan und Kevin zogen es bei diesen heißen Temperaturen vor am WoMo zu bleiben und dem nahegelegenen Freibad einen Besuch abzustatten. Nach dem Check-In trafen wir wie erwartet Achim und seine Kids. Eigentlich wollte ich noch eine Runde im Langener Waldsee schwimmen gehen, aber Achim hatte vorher schon abgesagt und Timo auf einmal keine Lust mehr gehabt. So entschloss ich mich direkt wieder mit dem Shuttle Bus zum Rebstockgeläne zu fahren und in der Schwimmhalle ein paar Runden zu drehen. Wir verabschiedeten uns von Achim und warteten eine geschlagene Stunde auf dem Shuttle Bus. Was uns allerdings ein Foto mit Andreas Realert einbrachte welchen wir noch vor der Wechselzone trafen. Er begleitete seinen Bruder Michael beim einchecken. Dann endlich kam der Shuttel Bus und gegen 17Uhr waren wir wieder am WoMo. Timo fuhr gleich weiter zu seinem Kumpel während ich in der Schwimmhalle noch ein paar Runden drehte. Gegen 19:Uhr aßen wir drei (Jan, Kevin und ich) noch eine riesen Portion Nudeln die ich zubereitete und gegen 21:00Uhr lagen wir schon alle im Bett. Da die Kids erst am frühen Morgen von ihrer „Erkundungs- und Partytour" aus Frankfurt zurück waren, waren sie heute früh müde was mir natürlich zu Gute kam. Meine Nervösität hielt sich in Grenzen und so erhaschte ich ein paar Stunden Schlaf ehe ich am Sonntagmorgen gegen 3:45Uhr aufstand.

Sonntag 07.07.2013 (Raceday)
066 IRONMAN Frankfurt 2013Nach einer Tasse Kaffee und zwei Scheiben Weißbrot war das Frühstück erledigt. Die Sachen hatte ich schon am Vorabend gepackt und so konnte wir gleich los, als Timo gegen 4:30Uhr am WoMo ankam. Wir wollten früh los, da wir nicht genau wussten wann der  Shuttel Bus fuhr. Zu unserem Glück kam er wenige Minuten nachdem wir die Haltestelle erreichten. Die Kids wollten den Shuttle Bus gegen 6:00Uhr nehmen und gegen 5:00Uhr aufstehen. Unser Bus war halb voll und es war „toten stille“ im Bus. Jeder war konzentriert auf den Wettkampf. Der Bus kam, welch Wunder um diese Uhrzeit, gut durch und so waren wir schon um 4:50Uhr an der Wechselzone die noch geschlossen war. Kurze Zeit später, gegen 5:00Uhr, wurde sie geöffnet und ich verabschiedete mich von Timo und ging zu meinem Rad. Herrlich  so früh in der Wechselzone zu sein! Kein Gedränge am Dixi, genug Zeit das Rad fertig zu machen und mich in Ruhe umzuziehen. Gegen 6:00Uhr hatte ich alles erledigt und ich zog meinen Neoprenanzug an, gab mein „afterrace Beutel" am LKW ab und ging Richtung Schwimmeinstieg. Hier traf ich dann tatsächlich noch Jan & Kevin, die wohl doch einen Bus früher genommen hatten. Ich quatschte noch ein wenig mit ihnen dann ging ich hinunter zum Schwimmeinstieg. Es war nun genau 6:30Uhr und somit noch 15 Min. bis zum Start. Ich hatte  ja das Glück, oder auch nicht (mehr später dazu), mit den Profis und weiteren 350 „Agegroupern“ 15Min. vor dem Massenstart zu starten. So begab ich mich ins Wasser und schwamm mich kurz (sehr kurz) ein bevor ich mir einen geeigneten Startplatz suchte und dort einige Minuten, es wurde noch die Nationalhymne gespielt, verweilte. Pünktlich um 6:45Uhr dann der Startschuss!


Der Schwimmausstieg der drei "Top-Atlethen"

002 IRONMAN Frankfurt 2013 Timo 1 Achim 1

Da nur knapp 400 Athleten in dieser Startgruppe starteten, die Pros sogar noch 15m vor den Agegroupern, war der Start alles andere als hektisch. Das Wasser war ruhig und096 IRONMAN Frankfurt 2013 ich versuchte nun so schnell wie möglich meinen Rhythmus zu finden. Aber schon nach wenigen hundert Metern kam ich in eine „Sauerstoffschuld“. Hätte ich mich doch nur vernünftig und lang genug eingeschwommen. Meine Beine wurden schwer wie Blei, die Arme schlapp so das ich um mehr Luft zubekommen, kurzzeitig in den Bruststil wechseln musste!!! Mir ging es so schlecht, das ich sogar kurzzeitig ans Aufgeben dachte, was natürlich nicht in Frage kam. Ich kannte diese Symptome und versuchte ruhig und etwas langsamer weiter zu schwimmen. Nach ein paar Minuten war der „Spuk“ vorbei und ich fand langsam meinen Rhythmus.  Da ich sehr weit rechts außen gestartet bin, musste ich einen kleinen Bogen schwimmen um die erste Wendeboje zu erreichen. Ich war nun einer der letzten aus der Startgruppe, aber das kümmerte mich nicht. Nach der Hälfte der ersten Runde, welche ca. 2,1Km lang war, fand ich ein paar Füsse und hängte mich dran. Sobald ich aber auf eine sauber Schwimmtechnik achtete, war ich um einiges schneller als mein Vordermann. Also 071 IRONMAN Frankfurt 2013zog ich nach einiger Zeit an ihm vorbei. Ups da war er, oder eben nicht mehr, der Wasserschatten. Kaum hatte ich meinen Vordermann überholt merkte ich die Anstrengung um dieses Tempo halten zu können. Mit der Zeit verließ mich die Kraft für eine sauber Schwimmtechnik und mein „ehemaliger“ Vordermann überholte mich wieder. Aber nicht nur er, auch der ersten schnellen Schwimmer vom Massenstart um 7:00Uhr zogen mit ihren roten Badekappen an mir vorbei. Dann kam der kurze Landgang, ca. 50-80m, bevor es auf die letzte Runde, ca. 1,7 Km ging. Nun wurde es langsam „ungemütlich“. Immer mehr Schwimmer aus der zweiten Startgruppe zogen an mir vorbei, wobei einige wohl dachten sie seien allein im Wasser oder waren so ambitioniert, das sie fast über mich hinüber schwammen. Ich musste mich regelrecht „los strampeln“ so oft wurde ich an den Beinen berührt bzw. zurück gezogen. Dann endlich der Schwimmausstieg, Um die Wechselzone zu erreichen mussten wir einen sandigen Berg von ca. 100m überwinden. Die Zuschauer standen an beiden Seiten und feuerten uns an. Die Kids sah ich leider nicht. Ich streifte meinen Neo bis zur Hüfte runter, ergriff meinen Wechselbeutel und lief ins Wechselzelt. Hier erst durfte ich meinen Neo ganz ausziehen. Ich befreite meine Füße vom Sand, zog die Radschuhe an , packte den Neo und die Schwimmbrille in den Wechselbeutel057 IRONMAN Frankfurt 2013 und lief zu meinem Rad.
Da stand sie, meine Zeitfahrmaschine. Fast allein auf dem Radständer der Athleten die um 6:45Uhr gestartet waren. Aber diesen Anblick kannte ich ja schon als schlechter Schwimmer. Also Helm und Radbrille auf, Startnummernband um die Hüfte und los auf die Radstrecke. Als ich die ersten einhundert Meter gefahren bin, hatte ich ein leichtes Anzeichen eines Wadenkrampfes. Dies kann nur von ewigen „los strampeln“  beim Schwimmen in der zweiten Runde herrühren. Zum Glück kam der Krampf nicht durch so das ich mich erst einmal ein bisschen Verpflegen konnte. Das Wetter war super, schon angenehme 22 Grad und Sonnenschein. Die ersten 15Km ging es von Langener Waldsee Richtung Frankfurter Innenstadt. Dieser Teil war so gut wie Topfeben und erstklassig zum Einfahren. Es ging direkt an der Wechselzone 2 vorbei eher es wieder aus Frankfurt raus ging und „The Beast“ auf uns wartete. Der erste giftige Anstieg nach gut 20Km. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, so wie im Kraichgau, auf dem Rad Vollgas zugeben. Aber irgendwie hatte ich dieses Mal nicht den Mut und das Vertrauen in mir und so hielt ich mich ein wenig zurück. Der „Hühnerberg“, der kurze Zeit später auf uns wartete und den höchsten Punkt der Strecke darstellte, war schon die erste harte Prüfung. Aber noch war alles im Lot. Nach dem Hühnerberg gab es eine etwas längere Passage die leicht eben war und hier sammelten sich, gerade in der ersten Runde viel Athleten, Es war fast unmöglich die geforderten Abstände von 10m zum Vordermann ein zuhalten. Die Referees hatte aber ein Einsehen und sprachen meist nur Verwarnungen aus, aber nicht nur und das war bei einigen Athleten auch gut so. Endlich erreichten wir Bad Vilbel und somit den „Hartbreak Hill“. Ähnlich wie in Roth am Solarer Berg, stehen hier die Menschen rechts und links „Spalier“  und peitschen die Athleten den Anstieg hoch. Ist dieser endlich geschafft, geht es die letzten ca. 8 Km fast nur noch bergab Richtung Frankfurt und damit zur Wechselzone 2. Die erste Runde war geschafft und ich war noch guter Dinge. Zwar fing mein Rücken nun langsam an zu schmerzen, aber alles noch im „grünen“ Bereich. Auf ging es zur letzten Runde und somit auf die letzte 90Km. Timo hatte mich meines Wissen noch nicht eingeholt, damit hatte ich eigentlich auf den ersten 90Km gerechnet. Aber seine „Verletzung“ machte ihm wohl doch mehr zu schaffen als ich dachte. Als ich das zweite Mal „The Beast“ in Bergen-Enkheim nahm, waren die Beine schon etwas schwerer und es ging nicht mehr ganz so zügig hinauf. Auch der Weg hoch zum Hühnerberg wurde schwer und nun durch starken Gegenwind auch noch zusätzlich erschwert. Ich musste ab und an die Aeroposition verlassen um meinen Rücken etwas zu entlasten, dabei merkte ich sofort wie der Wind mich bremste so dass ich immer wieder schnell die Aeroposition einnahm. Ein letztes Mal den „Hartbreak Hill“ in Bad Vilbel genommen, ich fuhr ihn ruhig und sehr entspannt nach oben, dann die rasante Abfahrt nach Frankfurt. Es war schon 13:00Uhr durch und die Sonne brannte nun vom Himmel. Hatte ich mich schon vorher auf der Radstrecke mit Wasser gekühlt, tat ich es nun erneut noch einmal um relativ gut gekühlt den in den Marathon zu starten. Das Rad wurde mir in der Wechselzone abgenommen so das ich rasch weiter zu meinem Wechselbeutel laufen konnte und anschließend ins Wechselzelt. Die Radschuhe hatte ich am Rad gelassen so das ich nun nur noch meine Kompressionsstrümpfe und Laufschuhe anziehen musste, den Helm gegen ein Laufcap wechselte und das Zelt verlies. STOP, ich musste noch kurz pinkeln und lief eines der 3 Dixi-Klos an. Alle besetzt, Mist. Ich wartete ca 30 Sekunden,  da ich wusste dass das Pinkeln auf der Laufstrecke schwierig werden würde da überall Zuschauer waren. Dann ging es auf die letzten 42,195Km.

Die drei "Top-Atlethen" auf der Radstrecke

018 IRONMAN Frankfurt 2013 Timo 2

Achim 2

Ich hatte die Laufstrecke noch sehr gut im Kopf, da ich sie gerade im März während eines beruflichen Aufenthaltes in Frankfurt zuletzt gelaufen bin. Die Hitze spürte man nun doch, auch wenn ein recht frischer Wind am Main wehte. Allerdings waren die Temperaturen eine „Lach Nummer“  gegen letztes Jahr in Klagenfurt. Ich fand schnell mein Lauftempo und meine Beine fühlten sich recht gut an. Das hatte allerdings nichts zu sagen, da die schwierige Phase bei mir immer so um Km 15 anfängt. So war es dann auch dieses Mal. Ich hatte die erste Runde ganz gut zu Ende gebracht, traf auch auf die Kids, die in der Nähe der Wechselzone standen und Fotos machten und lief an ihnen noch locker vorbei. Dann allerdings wurden die Beine immer schwerer und meine Oberschenkel fingen an bei jedem Schritt zu schmerzen. Jede Runde nahm ich ein PowerBar Gel, aber es schien nicht zu helfen. Ab der Mitte der zweiten Runde musste ich an jeder Verpflegungsstation kurz gehen. Normalerweise tue ich dies erst zum Ende des Marathons und dann auch nur damit ich besser trinken kann. Nun aber musste ich gehen da ich nicht mehr konnte!!! Komisch, mein Puls war nicht erhöht ( ich lief den gesamten Marathon mit einem Puls von unter 140) aber die Muskeln waren 126 IRONMAN Frankfurt 2013fertig. Ich zwang mich immer wieder erneut nach den Verpflegungsstellen zu laufen und hoffte schon nach wenigen Metern das bald die nächste erschien. Als ich die zweite von vier Runden beendete und erneut bei den Kids vorbei lief, erhielt ich die Info das Timo ca. 10-15Min. hinter mir liegt und Achim ca. etwas über eine Runde. Timo hinter mir. OK er wollte das Rennen wegen seiner Verletzung auf jedenfall zu Ende bringen und hielt sich wohl deshalb ein wenig zurück. Bei Achim war ich froh das er noch gut dabei war, Immerhin war dies seine erste Langdistanz. Die dritte Runde lief wie die zweite. Immer wieder schleppte ich mich von Versorgungsstation zu Versorgungsstation und musste immer wieder dort gehen. Ich fing an Cola zu trinken und mit Wasser runter zu spülen da ich die Gels nicht mehr runter bekam. Als ich das dritte und letzte Mal bei den Kids vorbei lief lächelte ich kurz und rief ihnen zu das wir uns im Ziel gleich wieder sehen. Die letzte Runde hatte ich mich wieder etwas gefangen. Die Entfernungen zwischen den Versorgungsstationen kamen mir nicht mehr ganz so lang vor. Zwar ging ich dort immer noch, aber das anlaufen viel mir bei weitem nicht mehr so schwer wie in den beiden Runden davor. Dann war es endlich soweit. Ich bog am Main Richtung Römer ein und lief die letzten 200 bis 300m auf rotem Teppich dem Ziel entgegen. Ich überholte noch ein, zwei Läufer, genoss den größten, besten und spektakulärsten Zieleinlauf im "Triathlonzirkus" und überquerte die Ziellinie. Boah war ich geschafft. Mir wurde die Finisher Medaille umgehängt und sofort kam ein nettes Mädel auf mich zu und begleitete mich in den Athletenbereich um sich dann nach meinem Befinden zu erkundigen. Als ich ihr sagte das alles in Ordnung sei wünschte sie mir noch alles Gute und ging. Ich steuerte erst einmal  sofort dem Bereich der Afterrace Beute an und zog mir trockene Kleidung an bevor ich wieder meinen Schütelfrost bekam. Dann begab ich mich ins „Versorgungszelt“ nahm mir eine 2 Liter Colaflasche, etwas zu essen uns setzte mich draußen in die Sonne. Nach ca. 30min hatte ich fast die gesamten 2 Liter Cola ausgetrunken und begab mich Richtung Duschwagen wo ich erfrischte. Als ich fertig war traf ich auf Timo, der ebenfalls schon frisch geduscht war. Wir erkundigten uns bei den "rasenden Reportern (Kids) wo Achim war und erfuhren das dieser noch ca. 30min. brauchte. Timo und ich warteten so lange und nahmen dann unseren frisch gebackenen IRONMAN „Killa“ in die Arme. Timo verabschiedete sich kurze Teit später und fuhr zu seinem Kumpel während Achim die "rasenden Reporter" (Florin, Jonas, Jan und Kevin) sowie ich noch an der Finishline-Party am Römer teilnahmen. Diese endete allerdings Punkt 22:00Uhr ohne jegliche Vorwarnung und Abschluss Zeremonie. Das war etwas Schade! Jan, Kevin und ich verabschiedeten uns anschließend von Achim und seinen Kids und wir fuhren zum WoMo wo wir kurze Zeit später schnell  einschliefen.

Die drei "Top-Atlethen" auf der Laufstrecke

025 IRONMAN Frankfurt 2013 Timo 3 Achim 3

Am nächsten Morgen ging ein nach einem ausgiebigen Frühstück Richtung Hamburg und das Unternehmen IRONMAN European ChampionChips Frankfurt 2013 lang hinter uns!

Fazit: Durch die Kids Jan und Kevin sowie Achim und Timo war es ein wunderbares Ereignis. Wir hatte viel Spaß und das Wetter hatte wie 2009 hervorragend mitgespielt.  Mit meinem Wettkampfergebnis war ich allerdings nicht ganz so zufrieden. Hatte ich mir doch gerade beim Radfahren  und vor allem beim anschließendem Marathon mehr erhofft. Gerade der Einbruch beim Laufen in der 2 ten und 3ten Runde gibt mir zu denken! Da muss ich woh mein Training noch etwas umstellen bzw. optimieren. Alles in allem aber ein absolutes „geiles“ Wochenende welches ich so schnell nicht vergessen werden! 

Nochmals VIELEN DANK an die "rasenden Reporter" Florian, Jan, Kevin und Jonas. Ihr seit Weltklasse!