IRONMAN Florida, USA 2014

16795 927910937237648 8382576840191188551 n Start-Nr. Platz Pl. AK
Name Swim WZ1 Bike WZ2 Run Gesamt
5 1  1  Lionel Sanders -  -  4:12:46  0:01:48  2:44:12  6:58:46 Std.
861  240 36  Jörn Oltmann  -  -  5:28:26  0:03:38  3:50:20  9:22:24 Std.

Anreise
PA280038Das Abenteuer Florida entstand nachdem ich Eve & JimBarrett beim Ostseeman 2013 kennenlernen durfte. Die beiden „verrückten“ Amerikaner leben in Tampa, Florida! Eve hatte für den IRONMAN Switzerland 2013 gemeldet und wurde von Timo zum Ostseeman 2013 (siehe Bericht) eingeladen. So organisierte ich im November letzten Jahres die Reise in den Sunshine State. Das gute war, das mein Maskottchen und Sohn Kevin mitgekommen war und mein „jüngster“ schon seit 2 Monaten bei Eve & Jim in Florida wohnen durfte. Los ging es am Mo. 27. Okt um 00:25Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem ICE fuhren wir zum Düsseldorfer Flughafen wo es um 9:10Uhr mit Delta Airlines nach Atlanta ging. Hier hatten wir 3 Std. Aufenthalt, welchen wir gleich nutzten um schon einmal die „herzhaften“ Burger zu testen ;-) Anschließend ging es weiter nach Panama City (Florida) wo wir von Hannes (Hannes Hawaii Tours) persönlich mit weiteren 5 Triathleten aus Deutschland abgeholt wurden. Nach einer knapp 30minütigen fahrt nach Panama City Beach ins Hotel „Shores of Panama City" erreichten wir endlich das Ziel. Ortszeit 18:30Uhr, GMT+1 (deutscher Zeit) 00:30Uhr. Wir waren also genau 24Std. unterwegs. Kurz im Hotel eingecheckt und schon vielen wir todmüde ins Bett.

1.Tag ( Di. 28.10.2014)
PA290048Dank der Zeitverschiebung (- 6 Std.) erwachte ich schon gegen 4:00Uhr morgens, stand um 4:30Uhr auf und baute mein Rad zusammen. Um 6:00Uhr bot Hannes einen Shuttelservice zum nahegelegenen Walmart an den ich zum Einkaufen nutzte. Anschließend gab es ein leckeres Frühstück mit Rührei & Speck auf dem Balkon mit Blick auf den Golf von Mexiko! Auch Kevin konnte nicht allzu lange schlafen und war auch schon gegen 8:00Uhr aufgestanden. Den Vormittag verbrachten wir gemeinsam am Strand. Um 13:00Uhr ging es dann mit einer kleinen Radgruppe, geführt von Hannes, 60Km auf die Radstrecke. Anschließend noch ein kurzer 30min. Koppellauf, diesen allerdings allein! Das tat gut sich mal wieder zu bewegen, auch wenn der Lauf bei der Wärme und hohen Luftfeuchtigkeit nicht wirklich Spaß gemacht hat. Gegen 18:Uhr hatte Hannes dann zum Bowling „geladen“ wo wir 2 Std. mit einigen Triathleten und Begleitung ein bisschen Spaß hatten. Gegen 20:30Uhr waren wir zurück, und kurze Zeit später auch schon wieder im Bett. Der Jetlag machte sich noch bemerkbar.

2.Tag (Mi. 29.10.2014)
PA290091Erneute wachte ich früh auf. Die Uhr zeigte 5:00Uhr als ich nicht mehr schlafen konnte. Ich lag noch 30min im Bett dann stand ich auf und ging erneut zum Walmart um etwas zum frühstücken zu holen. Sportlich war heute nichts angesagt, allerdings hatte Hannes eine Schifftour zur „Shell Island“ mit Delphinbeobachtung organisiert. Los sollte es um 13:00Uhr am Hotel gehen. Zeit genug also um die Startunterlagen abzuholen und noch eine kurze Schwimmeinheit mit Neo im Golf von Mexico zu absolvieren. Leider ist mir dabei der Neo am rechten Arm eingerissen und ich hoffe er hält im Wettkampf noch. Um 13:00Uhr ging es dann, im strömenden Regen, ja es hatte sich bezogen und regnete stark, zum Bootsanleger. Aber kaum hatte wir abgelegt, hörte der Regen auf und es klarte langsam auf. Ja es wurde sogar noch einmal richtig schön und heiß. Wir hatten den Hafen, wenn man ihn denn so nenne konnte noch nicht ganz verlassen, da tauchte vor uns schon der erste Delphin auf. Auf der weiteren Tour sahen wir noch einige davon! Es war schon schön die Delphine aus der Nähe anzusehen. Auf „Shell Island“, eine Naturschutzinsel, hatten wir eine Stunde Aufenthalt, die wir zum baden und sonnen nutzten. Dann ging es wieder zurück zum Hotel. Hier angekommen, hatte ich eine Nachricht von Rayn Rager, einen Bekannter von Eve & Timo, den ich auch über die Facebook kennenlernen durfte, bekommen. Auch er nahm am IRONMAN Florida teil und wollte mit uns zu Abendessen. Die Angebot nahmen wir natürlich gern an und so trafen wir uns um 19:00Uhr mit Rayn, seiner Frau Angela und einer weiteren Bekannten im „Pineapple Willy’s“ zum Essen. Es war ein netter Abend, auch wenn es etwas anstrengend war den dreien zuzuhören bzw. zu verstehen ;-) Um 21:00Uhr lagen wir dann schon wieder in den Betten. Den Jetlag haben wir immer noch nicht ganz verkraftet, aber es wird langsam besser!

3. Tag (Do. 30.10.2014)
Heute konnte ich schon etwas länger schlafen. Die Uhr zeigte 6:30Uhr als ich am heutigen Tag aufwachte. Allerdings war es heute morgen bedeckt und sehr frisch. Konnte ich die vorigen Tage im T-Shirt und Short auf dem Balkon frühstücken, saß ich heute mit Sweatshirt und langer Hose dort. Brrr, dies scheinen die ersten Vorboten des Nordwindes zu sein, die am Samstag richtig kühle Luft bringen sollen! Nachdem Frühstück absolvierte ich erneut eine kleine Schwimmrunde im Golf von Mexico um anschließend noch einen 30minütigen Lauf dranzuhängen. Als ich gegen 10:30Uhr wieder im App. war, machte sich Kevin gerade das Frühstück. Heute war außer der Welcome Party am Nachmittag nichts angesagt. Da die Wetterprognose für den Wettkampftag sehr starken Wind und vor allem Kälte vorhergesagt hatten, fragte ich bei Eve vorsichtshalber nach einer Windjacke! Sie versprach mir etwas mitzubringen. So verlief der Tag dann noch recht ruhig und wir lagen erneut gegen 20:00Uhr schon wieder in der Betten.

4. Tag (Fr. 31.10.2014)
PA310169Am heutigen Tag sollten Eve & Steven aus Dundine ankommen und der RadcheckIn stand auf dem Zettel. Erneut war die Uhr kurz nach halb sieben als ich aufstand und mir mein Frühstück zubereitete. Diesmal war es allerdings so kalt, das ich nicht auf dem Balkon frühstücken wollte. Das konnte ja was werden morgen am Wettkampftag. Gegen kurz vor acht, schnappte ich mir dann noch einmal mein Rad und fuhr die gesamte Laufstrecke mit dem Rad ab. Ich war etwas überrascht, das diese nicht am Wasser entlang lief, sondern nur durch ein typisches amerikanisches Wohngebiet ging. Kaum zurück, sprang ich erneut für 15min ins Wasser und war erstaunt das es immer noch sehr warm war. Dann ging ich zur Wettkampfbesprechung während Kevin noch ein wenig im Bett chillte. Hier erfuhr ich dann, das die Startnummer bei Radfahren nicht getragen werden muss und ein Neoverbot erst am Rennmorgen um 5:00Uhr entschieden wird. Am Nachmittag checkte ich dann mein Rad ein und erwartete Eve & Steven. Die kamen kurz vor 16:00Uhr am Hotel an. Kurz die Sachen ausgeladen, dann ging es zum Boarderwalk Ressort dem Treffen der Volunteers. Da Die Kids und Eve als Volunteers gemeldet waren mussten Sie an der Veranstaltung teilnehmen. Nachdem alles geklärt war, fuhren wir vier noch in ein typisches amerikanisches Restaurant zum Dinner bzw Carboloading.

5. Raceday (Sa. 01.11.2014)
PB010190Ich hatte den Wecker auf 4:30Uhr gestellt, doch wie zu erwarten war brauchte ich ihn nicht. Ich hatte zwar gut geschlafen, aber wach wurde ich trotzdem um kurz nach 4 Uhr und so stand ich dann auf. Die „Zeremonie“ vor einem Wettkampfmorgen war immer dieselbe. 1 Becher Kaffee, 2 Scheiben Weißbrot und der Toilettengang. Kurz bevor ich losging, standen Eve und die Kids auch auf. Sie hatten heute die Aufgabe als „Volunteer“ am Schwimmausstieg zu helfen. Ich verließ das App. gegen 5:30Uhr und machte mich auf zur Wechselzone. Draußen war es A... Kalt, stürmisch und noch stockdunkel.DickPB010192 eingepackt mit langer Hose, Jacke und Mütze ging ich ging zu meinem Rad, machte es startklar, überprüfte noch einmal meine Bike & Run Beutel und begab mich in den großen Aufenthaltsraum, wo am Donnerstag die Welcome Party stattfand. Draußen war es kaum auszuhalten. Es waren ca. 5°C. Die Sonne ging langsam auf und der Himmel war wolkenlos. Ich blieb solange ich konnte im warmen und machte mich erst gegen 6:40Uhr auf Richtung Strand und Schwimmstart. Es dauert ca 5 Min bis ich den Strand erreichte. Zum Glück hatte ich schon meinen Neo an, so das es nicht ganz so kalt war. Der Golf war sehr unruhig und die Wellen schlugen an den Strand. Ich wollte gerade meinen Kleiderbeutel abgeben, als eine Stimme über Mikrofon ertönte. Der Schwimmstart wurde wegen des starken Sturmes und der gefährlichen Strömung abgesagt. Der Bikestart sollte nun um 8:00Uhr in 5sec. abständen mit der niedrigsten Startnummern erfolgen. WAS???? Ok, ich habe gefroren wie ein Eskimo, der Sturm peitscht über das Wasser und den Strand aber eine Schwimmabsage und das bei einem IRONMAN Rennen???. Auch die Wellen waren nicht so hoch das diese mir Angst gemacht hätten. Da hatte ich beim Ostseeman 2011 schon mehr erlebt. Aber die starke Strömung war wohl der entscheidende Punkt. Ich drehte sofort um und begab mich erneut in die warmen Räume und zog meinen Neo aus. Dann  besorgte ich mir meinen Bike Beutel. Da ich eine relativ niedrige Startnummer hatte, 861 von über 3000, sollte sich mein Start sich nicht allzu lange verzögern. Ich hatte nun knapp 2 Std. Zeit die ich zum umziehen und ein wenig relaxen nutzte. Gegen 8:30Uhr begab ich mich dann mit 2 langärmligen Shirts und einer Windjacke sowie „Zehenwärmer“ über den Radschuhen zu meinem Rad. Die Sonne schien nun vom blauen Himmel, aber wärmer wurde es irgendwie nicht und der Sturm peitschte immer noch durch die Straßen. Gegen 8:40Uhr wurde ich dann auf die Strecke geschickt. Eve und die Kids habe ich leider nicht mehr gesehen, auch wenn Sie am Hotel standen und mit ihren Kostümen die Athleten anfeuerten.
PB010191Es gab eine kleine rechts links Kombination dann kam der Wind mit bis zu 90Km/h direkt von vorn. Wow, das konnte ja interessant werden. Da wir alle 5 sec. in 2er Reihen, zum Schluss waren es sogar 4er Reihen wie Ryan erzählte, auf die Strecke geschickt wurden war es am Anfang sehr voll auf der Strecke. Auch das Überholen wurde gefährlich, da der Wind sehr böig war. Nach ca 50Km hatte sich das Feld allerdings etwas auseinandergezogen. Da ich mein Zeitfahrrad etwas optimiert hatte was die „Bequemlichkeit“ anging (ich hatte den Auflieger ca 2cm höher gestellt) konnte ich gut in der Aeroposition fahren. Die Straßen hier in Florida waren schnurrgeradeaus und es nagte schon nach kurzer Zeit an meiner mentalen Stärke. Auch der Wind tat sein übriges. Aber zum Glück hatte ich PB010202warme Klamotten von Eve bekommen und mir war auf dem Rad nicht kalt. Nach gut 90Km fuhr ich in ein „Stichstrasse“ mit Wendepunkt die mehr an eine Puckelpiste als an eine Straße erinnerte. Zum Glück war ich weit von gestartet, so das hier nur vereinzelt ein paar Trinkflaschen und Luftpumpen herumlagen. Als ich die Stichstrasse wieder verlassen hatte und mich auf den Rückweg machte, sah ich noch Hannes Blaschke an der Strecke stehen. Bis ca 30Km vor dem Ziel kam der Wind mal von der Seite mal von vorn, dann allerdings bog ich rechts ab und fuhr die restliche 30Km fast nur noch mit Rückenwind. Dies war auch bitter nötig, meine Beine wurden langsam schwer und mein Hintern sowie der Rücken schmerzten nun doch ein wenig. Als ich in die Straße zur Wechselzone 2 einbog, waren wieder Zuschauer rechts und links an der Strecke. Diese hatte man leider über die gesamte Radstrecke vermisst. Ich stieg vom Rad welches mir sofort aus der Hand genommen wurde und bekam ich einen leichten Krampf im Oberschenkel. Wow das hatte ich bei einer LD noch nie gehabt. Wird wohl doch ein etwas längerer Marathon dachte ich mir und lief langsam ins Wechselzelt bevor ich mir mein Kleiderbeutel geschnappt hatte. Ich zog mich rasch um und anders als bei PB010232den IRONMAN Veranstaltungen in Europa wurde mir alles abgenommen und im Kleiderbeutel verstaut. Ich besuchte noch kurz das Dixiklo, dann ging es auf die Laufstrecke. Eve, Steven und Kevin hatte ich bisher noch nicht angetroffen, hoffte aber sie bald zu sehen. Da es immer noch sehr frisch war, hatte ich mein langärmliges Shirt anbehalten und so auf die Laufstrecke gegangen. Eine gute Idee wie sich später herausstellen sollte. Die ersten KM liefen gut und ich bremste meinen Elan, da ich wußte was noch auf mich zu kam. Die Laufstrecke verlief fast nur durch ein typisches amerikanisches Wohngebiet bis zu einem Naturpark wo der Wendepunkt war. 2 Runden waren zu laufen und meine Beine wurden schwerer und schwerer. Es machte sich nun doch sehr bemerkbar, das ich die letzten Wochen nicht mehr richtig trainiert hatte. Auch war ich mental völlig „leer“. Meine Motivation war gleich null und ich wollte nur noch ins Ziel um anschließend 3 Wochen Urlaub hier in Florida zu machen. Es war schon verhext, für zwei IRONMAN Rennen (Nizza Ende Juni und nun Florida) hatte ich in der "vermeintliche Hitze gemeldet und beide Rennen waren das krasse Gegenteil! Kurz vor der Halbmarathonmarke sah ich Rayn der mir entgegenkam, mich aber nicht sah. Als ich die erste Runde geschafft hatte, waren dann auch endlich meine „Fans und Supporter“ da. Eve hörte ich schon bevor ich sie sah, dann nahm ich alle drei kurz in die Arme und begab mich auf die zweite und letzten Runde. Eine kleine Motivation spürte ich in mir als ich Ryan getroffen hatte. Ihn wollte ich auf meiner letzten Runde noch einmal einholen. Dies gelang mir bei KM 28. Wir wechselten kurz ein paar Worte dann lief ich weiter. Schon nach der ersten Runde hatte ich angefangen Cola zu trinken, was ich nun bei jeder Versorgungsstation tat. Nachdem ich Ryan passiert hatte fiel ich wieder in ein Motivationsloch. Die Gehpausen die ich schon nach dem Halbmarathon bei den Versorgungsstationen eingelegt hatte wurden nun länger und länger. Teilweise ging ich bis zu 5 min.!!! Ich war einfach leer und hatte keine Motivation mehr. Wofür auch dachte ich immer wieder. Als ich den Wendepunkt im Naturpark erreicht hatte, stand die Sonne schon recht tief und ein Daylight finish sollte es wohl auch nicht mehr werden. Ab KM 35 hatte ich mich wieder einigermaßen im Griff und lief nun etwas schneller und vor allem wurden die Gehpausen wieder kürzer. Dann endlich erreichte ich den Zielkanal. Die Sonne war vor einigen Minuten untergegangen, aber es war noch ein wenig hell als ich die Finishline überquerte und meine drei "Fan's und Supporter" in die Arme schließen konnte. Ich holte schnell meinen Kleiderbeute ab und zog mir trockene und vor allem warme Kleidung an. Während die Kids mein Rad aus der Wechselzone holten und die Beutel sowie das Rad ins Appartement brachten, sorgte Eve dafür das ich eine Massage bekam. Sie sorgte sich um mich wie eine Mutter. Anschließend gingen auch wir nach Hause. Dort stellet ich mich gleich unter die heiße Dusche während die Kids und Eve etwas essbares besorgten. Eigentlich hatte ich vor anschließend zurück zur Finishline Party zu gehen, aber ich war einfach zu durchgefroren und wollte nicht wieder hinaus in die Kälte. Und das sagt einer der in Florida ist!!!!! So blieb ich zu Hause und wir gingen alle zeitig ins Bett.

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Meine "Supporter" und ich nach dem Zieleinlauf. Fantastisch solche Kids bzw. Freunde zu haben !!!

 

PB010186Noch immer ein wenig vom Jetlag geplagt, stand ich gegen 6:00Uhr auf. Mit ging es schon wieder prima! Da Eve zeitig zurück nach Dundine wollte und mein Rad mitnehmen sollte fing ich früh morgens an es in den Radkoffer zu packen. Es war noch nicht ganz verpackt, da stand Eve auf und bereitete für uns das Frühstück.

Anschließend fuhr sie mit Kevin zurück nach Dundine während Steven und ich die Siegerehrung und "Kona Slot Vergabe" beiwohnten. Auch trafen wir noch Ryan und seine Frau die uns am nächsten Tag mit nach Dundine nahmen und uns bei Team Barrett absetzten. Damit war der Teil "IRONMAN Florida" abgeschlossen. Nun folgten 3 Wochen Urlaub mit meinen beiden Kids quer durch Florida. Wir besuchten z.B. Sanibel Island, die Everglades, Key West, Miami (Beach), das Kennedy Space Center, sowie die älteste Stadt der USA St. Augustine und einige weitere schöne Orte. Kurz vor unserer Abreise besuchten wir die Barretts dann erneut für ein paar Tage dann war der Traum von Florida vorbei und es ging ins kalte „Good old Germany“ zurück.

 

Fazit: Betrachtet man nur den IRONMAN in Panama City Beach , könnte man sagen es war ein glatter Reinfall. Nicht nur wegen des schlechten bzw. kalten Wetters und der Absage des Schwimmens. Nein die Radstrecke war sehr langweilig keine bzw nur vereinzelnde Zuschauer an der Strecke, endlose gerade Straßen die nicht abgesperrt waren und eine Laufstrecke die nicht wie gedacht am Wasser entlang lief sondern fast nur durch ein typisches amerikanisches Wohngebiet. Auch die Verpflegung während und nach dem Wettkampf ließ zu wünschen übrig. Ich kann diesem Wettkampf leider nicht weiterempfehlen, auch wenn er in Florida liegt. Zum Glück hatte ich noch weitere 3 Wochen Urlaub hier, so das sich die Enttäuschung in Grenzen hielt. Ich werde sicher wieder einmal nach Florida kommen, wenn auch nicht mehr zum IRONMAN und auch nicht im November!

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