34. Frankfurt Marathon 2015
3:16:53 Std.

SplitTageszeitZeitDiffmin/kmkm/h
5 km 10:23:46 00:22:28 22:28 04:30 13.36
10 km 10:46:41 00:45:23 22:55 04:35 13.09
15 km 11:09:21 01:08:03 22:40 04:33 13.23
20 km 11:32:26 01:31:08 23:05 04:37 13.00
Halb 11:37:32 01:36:15 05:07 04:40 12.87
25 km 11:55:36 01:54:18 18:03 04:38 12.97
30 km 12:18:58 02:17:40 23:22 04:41 12.84
35 km 12:42:47 02:41:30 23:50 04:46 12.59
40 km 13:07:16 03:05:58 24:28 04:54 12.26
Netto 13:18:11 03:16:53 10:55 04:59 12.07

FFM Start NrDer letzte Wettkampf für dieses Jahr stand auf dem Programm. Ein schöner, netter Herbst-Marathon in der Bankenmetropole Frankfurt. Dort wo ich schon zweimal bei denFFM 01 IRONMAN European Championships gefinished hatte. Gereizt hatte mich der Zieleinlauf in der Festhalle. Durch etwas Glück konnte die „Reise“ mit einem Firmeneinsatz im Rechenzentrum Frankfurt verbunden werden und so bin ich schon am Donnerstagnachmittag aufgebrochen in Richtung Frankfurt. Nach meinem Einsatz am Freitag im RZ fuhr ich am Nachmittag zum Rebstock Gelände. Hier hatte ich schon damals während des Triathlons übernachtet und kannte mich ganz gut aus. Der Weg zur Messe war nicht allzu weit und nebenan befand sich das Rebstock Bad. Dieses suchte ich auch gleich auf und verbrachte 2-3 Stunden im Saunabereich. Am Samstag fuhr ich zur Marathon Messe, holte meine Startunterlagen ab und stöberte noch über die Messe. Dabei sah ich Jan Frodeno beim ASICS Stand, wo er ein Interview gegeben hatte. Auch er lief hier für einen guten Zweck mit. Anschließend ging es zur Pasta Party! Gegen 17:00Uhr war ich wieder am WoMo wo ich den Abend mit der Sportschau und einem Krimi ausklingen ließ.

FFM Urkunde 2015Am nächsten Morgen, die Zeit wurde in dieser Nacht wieder um 1 Std. zurück gestellt, wurde ich gegen 7:30Uhr durch ein klopfen an der WoMo Tür fast geweckt. Ein Mitarbeiter des Rebstock Bads bat alle die hier übernachtetet den Parkplatz zu räumen, da dieser nur den Badegästen zur Verfügung steht. Er war sehr freundlich und zeigte mir einen Parkplatz wenige 100m weiter den ich nutzen konnte. Gesagt getan. Danach gab es noch ein „Wettkampf Frühstück“ und gegen 8:30Uhr machte ich mich mit den Rad auf Richtung Messe. Kurze Zeit später kam ich dort an und suchte die Kleiderbeutelabgabe. Diese befand sich auf der Messe Halle 1.1. Dort zog ich mich in Ruhe um und gab mein Kleiderbeutel ab. Anschließend noch das Dixi besucht dann stand ich am Start. Da ich eine Ziel Zeit von 3:15Std. angegeben hatte, bin ich im ersten Startblock mit der Startzeit 10:00 Uhr gelandet. Alle anderen starteten 10min später. Ich stand recht weit vorn und sah nur weniger Meter vor mir den Ballon mit der Ziel Zeit 2:59Std. Ups ziemlich weit vorn gelandet. Das Wetter war perfekt. Bewölkt und ca, 13°C. Mein Ziel hatte ich mir mit < 3:30Std. gesetzt, da ich seit dem Triathlon auf Rügen Motivations Probleme hatte und nur 2x die Woche gelaufen bin. Dann ging es los. Wie immer bei großen Laufveranstaltungen war es am Anfang recht eng. Allerdings war das Tempo sehr hoch und diesmal war ICH das Hindernis was es zu umlaufen galt J Die ersten KM ging es kreuz und quer durch die Innenstadt von Frankfurt und das mit einem Schnitt von 4:30min/Km. eigentlich viel zu schnell für mich, hatte ich mir doch 4:45min/Km vorgenommen was in etwa 3:20Std gewesen wäre. Zeitweise musste ich mich sogar bremsen um nicht mitgezogen zu werden. Es lief aber ganz gut. Nach ca. 13Km ging es über den Main und Richtung Niederrad. Hier wurde es etwas ruhiger auf der Strecke. Als ich die Halbmarathonmarke erreicht hatte, zeigte meine Uhr 1:36Std. Wow nicht schlecht, aber so leichtfüßig wie am Anfang lief es nicht mehr. Die Strecke außerhalb der Stadt war eher trist und öde. Wir liefen durch einige Wohngebiete und sogar auf einer Schnellstraße. Erst als es bei KM 34 wieder in die Stad ging wurde es wieder schöner und auch lauter. Hatten mich bis KM 28 nur Läufer überholt, so drehte sich das Blatt nun langsam. Ich sammelte immer mehr Läufer ein. Die Oberschenkel machten sich so langsam bei KM 30 bemerkbar, ab KM 36 brannten Sie wie Feuer und nun wurde es langsam zur Quälerei. Der Kreislauf war noch gut dabei, aber die Muskeln, wen wundert es bei nur 2x Lauftraining die Woche, mochten nicht mehr. Trotz alledem hielt ich nicht an den Versorgungsstellen an und lief die kompletten 42,195Km durch. Spektakulär und einmalig war dann der Zieleinlauf in die Festhalle auf dem Messegelände. Roter Teppich, Schwarzlicht und eine Menge Zuschauer. Echt Klasse, aber genau deshalb hatte ich mich auch für diesen Lauf entschieden.

Fazit: Die Organisation und vor allem die Unterbringung der Marathonmesse, Kleiderbeuteabgabe und Duschen auf dem Messegelände in Halle 1, war super. Die Strecke in der Innenstadt war schön und mit vielen Zuschauern umsäumt. Auch wenn dies kein vergleich zum Hamburg Marathon ist. Der Zieleinlauf ist auf jedenfall einen Start Wert. Nur das die Verpflegung draußen war und man nach dem duschen sich nicht wieder verpflegen konnte war ein großes Manko!!!!

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