24.04.2017 Hamburg Marathon

                              Läufer                                             Staffel
Jörn Oltmann 3:14:59 Std.    Kevin Oltmann 1:18:02 Std.  16,3 Km
Dirk Metzendorf  3:55:18 Std.    Thimo Bohn 1:19:09 Std.  11,4 Km
Felix Rother  4:08:51 Std.    Steven Oltmann 0:29:52 Std.  5,0 Km
Thomas Rother 4:23:01 Std.   Denise Mazanowski 1:09:25 Std. 9,5 Km

Max Oertel

4:53:42 Std.   Gesamt Zeit Staffel 4:16:27 Std. -

Vor dem Start

So nun war es zieleinlaufwieder so weit. Der Hamburg Marathon stand an. Dieses Jahr konnte ich meine beiden Jungs, meine Nichte Denise und einen Kumpel meiner Jungs überzeugen als Staffel gegen mich anzutreten. Eine echte Chance hatten Sie wohl aber zu keiner Zeit ....

Aber darum ging es ja auch nicht. Weiter dabei waren Lena, unser Rookie Felix sowie Thomas und Dirk. Das Wetter versprach die ganzen Tage schon nichts Gutes und so war es dann auch. Gemeinsam fuhren wir (Kevin, Steven, Denise und Thimo) mit unseren Motorrollern Richtung Fernsehturm zum Start. Da ich meinen Kleiderbeutel abgeben wollte/musste und die Kids nicht, verabredeten wir uns kurz vor dem Start am Eingang des Startblocks. Und nun fing das Drama schon an. Ich suchte verzweifelt die Kleiderbeutelabgabe. Keiner den ich fragte konnte mir so richtig weiterhelfen, während die Uhr immer weiter tickte. 8:30Uhr und ich war noch nicht mal umgezogen. Das holte ich jetzt erst einmal nach. Dann stand ich da, umgezogen und fertig, nur wohin mit dem Kleiderbeutel. Ich lief fast um das ganze Messegelände gegenüber vom Fernsehturm, ehe ich endlich meinen Beutel abgeben konnte. So jetzt noch aufs Klo ... Die Uhr zeigte mittlerweile 8:50Uhr ehe ich alles erledigt hatte und meine Kids am Eingang des Startblock C getroffen hatte. Puh das war knapp. Kevin (Startläufer der Staffel „HotShots“) und ich begaben und anschließend in den Startblock. Ach ja Wetter .... Bis jetzt war es „nur“ kalt. 5-6°C und windig. Aber eine „schwarze Front“ war schon im anmarsch. Doch zuerst der Startschuss. Kevin und ich verloren uns schnell aus den Augen und ich versuchte schnell meinen Rhythmus zu finden. Was erstaunlicherweise schnell klappte. Doch kaum 500m gelaufen, zog dieKevin „schwarze Front“ über uns hinweg. Nun Hagelte und Stürmte es vom feinsten. Als wir die Königsstraße entlang liefen war diese von Hagelkörnern übersäet. Ich versuchte nicht allzu nasse Füße zu bekommen, was aber zum Scheitern verurteilt war. So hoffte ich das ich mir keine Blasen an den Füssen holte. Die erste Verpflegungsstation, es hatte nun endlich aufgehört zu regnen und zu hageln, ließ ich links liegen und lies mich ich ein wenig „treiben“ von den Läufern. Eine Zeit hatte ich mir nicht vorgenommen. Ich wollte so gut es geht locker ins Ziel laufen und dann auf die Zeit schauen. Die ersten 15Km liefen super und vergingen recht schnell. Schon war ich wieder am Jungfernstieg Stevenund fühlte mich immer noch richtig gut. Als ich am Staffelwechselpunkt vorbei lief hielt ich Ausschau nach meinen Staffel-Kids. Aber ich konnte niemanden erblicken. Wie sich später auch herausstellte, konnte auch Kevin niemanden erblicken als er kurze Zeit später den Transponder weitergeben wollte. Die Kids hatten sich das alles anders vorgestellt und kamen nicht richtig durch die Menge voran. 15Minuten !!!! musste Kevin auf seine Staffelpartner warten, bis dieser endlich die zweite Teilstrecke in Angriff nahm. Ich war währenddessen wahrscheinlich schon fast an der Halbmarathon Marke durch. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir das ich noch gut unterwegs bin. Allerdings zog es nun immer mehr an meiner rechte Wade. Ein Problem das immer mal wieder Auftritt aber die letzten 2 Jahre immer gehalten hat. So zum Glück auch dieses Mal. Es lief, bis aus das ziehen in der Wade wirklich gut. Leider konnte ich an den beiden anderen Verpflegungsstellen meine Kids auch nicht sehen, hoffte nur dass alles glatt lief bei ihnen. Nun ging es die Alsterkrugchaussee entlang und Richtung Klosterstern. Eine Strecke die sonst immer sehr „weh tut“, da wir hier schon bei KM 34 waren. Am Klosterstern war, trotz des miesen Wetters, wieder mega Stimmung. Und so wurde ich ein bisschen von meinen jetzt doch recht stark schmerzenden Oberschenkeln etwas abgelenkt. Es ging ein Stück an der Alster entlang dann über den Mittelweg Richtung Dammtor. Als ich dann rechts in den Gorch-Fock-Wall einbog, der übrigens leicht bergan ging und so manchen Läufer zu gehen zwang, schaute ich erneut auf meine Uhr. Ich stellte fest, das eine Zeit unter 3:15Std. noch drin war und beschloss das Tempo noch einmal anzuziehen. Und das auf dem Gorch-Fock-Wall. Früher eigentlich undenkbar, heute machbar und das ohne Ansatz eines Krampfes. Cool. Ich schoss geradezu auf den letzten 200-300 Metern an den anderen Läufern vorbei und die Uhr blieb genau bei 3:14:59Std. stehen. Glück gehabt. Wegen der Kälte begab ich mich sofort zu meinen Klamotten und zog mich warm an. Da es noch recht leer im Zielbereich war, ging ich noch zur Massage und ließ mir die Beine etwas lockern. Anschließend wartete ich auf die „Kids-Staffel“ HotShots. Nach dessen Zieleinlauf verließen wir dann auch schnell das Event Gelände, da alle recht durchgefroren waren. Thomas, Dirk und die anderen traf ich leider nicht mehr. Meine Idee die Kids noch alle zum Essen& Trinken im Schweinkse einzuladen folgten alle. Und so saßen wir noch ein wenig zusammen und tauschten uns aus. Dann war auch das Kapitel Hamburg-Marathon schon wieder zu Ende.

                                 Staffel Hotshots 2Staffel Hotshotskidsnachdemstart

Fazit: Es war das schlechtestes Wetter das ich je beim Hamburg Marathon erlebt hatte. Trotzdem war wieder mächtig Stimmung auf und an der Strecke. Und die Tatsache einen Lauf mit den Kids zusammen zu machen, auch wenn wir nicht zusammengelaufen sind, hat den Tag noch einmal richtig schön gemacht. Und Hamburg ist IMMER einen Lauf Wert. Es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein.

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