Midsummer Triathlon 2017

2017 06 26 14.33.55 Name Swim
Bike
Run
Gesamt  2017 07 02 08.27.08
Jörn Oltmann 0:10:24 0:36:48 0:22:34 1:09:47
Felix Rother 0:09:20 0:36:28 0:24:12 1:10:01
Thomas Rother 0:08:46 0:37:02 0:22:22 1:10:11
Dirk Metzendorff 0:11:37 0:39:30 0:24:36 1:15:45
 

 2017 06 29 22.19.19Midsummer Triathlon, Großensee. Neuer Veranstalter, neuer Termin. Diesmal gut eine Woche nach dem „Midsummer“ aber erneut auf einem Donnerstag. Nachdem ich letztes Jahr nicht dabei war, ich war schon auf dem Weg zum IRONMAN 70.3 Luxemburg, hatte ich dieses Jahr wieder gemeldet. Mit dabei meine Trainingsgefährten Felix, Thomas und Dirk. Doc Jö ist leider immer noch gehandikapt von seinem Radsturz im Trainingslager auf Mallorca. Recht spät kam ich gegen 17:30Uhr am Großensee an. Startunterlagen abgeholt und rein in die schon gut besuchte Wechselzone. Hier standen dann auch schon Felix, Thoms und Dirk und richteten ihren Platz ein. Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite und es war auch noch Regen für den Abend angesagt. Als wir mit dem einrichten der Wechselzone fertig waren schwammen sich Felix, Thomas und ich noch ein wenig ein. Das Wasser war angenehm und fast wärmer als die Luft. Als wir aus dem Wasser kamen fing es dann langsam an zu regen. Mist, aber zum Glück hatte ich mein Rennrad und nicht mein Tri-Bike dabei. Nach einer kurzen Wettkampfbesprechung ging es dann um 18:30Uhr los. Diesmal machte ich nicht den Fehler und ordnete mich hinten im Feld ein, sondern hielt mich ganz rechts vorn. Es gab zwar, wie erwartet ein „hauen und stechen“ beim Start, aber trotz allem lief es ganz gut. Nur an den beiden Wendebojen musste man etwas aufpassen, da hier sehr viele kurzzeitig in den Bruststil gewechselt sind. Ich fühlte mich gut, gab für meine Verhältnisse ordentlich Gas im Wasser und erreichte mit gutem Gefühl die erste Wechselzone. Hier sah ich gerade noch Felix wie er mit seinem Rad auf die Strecke ging. Das hektische umziehe liegt mir überhaupt nicht. Nütz aber nix und rauf aufs Rad. Jetzt hieß es VOLLGAS. Die Strecke kannte ich im Schlaf, oft genug bin ich hier im Training entlanggefahren. Der erste kleine Anstieg erfolgte dann auf dem Weg nach Rausdorf und ließ sich gut fahren. Meine Beine fühlten sich gut an und die Strecke war, gegenüber dem letzten Mal recht leer. Lag evtl. auch daran, das ich heute weiter vorn gefahren bin. Dann ging es Richtung Brunsbek, diese etwas ansteigende Strecke mochte ich noch nie so richtig. Überholmanöver meinerseits passierten diesmal recht wenig, was für mich etwas ungewohnt war. Es hatte sich nun so richtig schön eingeregnet, war aber zum Glück nicht kalt. Thomas und Felix kamen mir kurz vor dem Wendepunkt in Brunsbek entgegen. Der Vorsprung betrug geschätzte 2 min. Ob ich das noch schaffe? Die Straßen waren nun nass und glatt, 2017 Urkunde Midsummerso dass ich in den Kurven immer schön vorsichtig fuhr. Immer wieder musste ich mich daran erinnern VOLLGAS zu fahren. Auch das hasse ich und würde lieber 90Km zügig als 20Km VOLLGS fahren. Aber so ist es nun mal auf einer Jederman- bzw. Sprintdistanz. Nach etwas über einer halben Stunde auf dem Rad ging es erneut in die Wechselzone. Hier sah ich erneut Felix wie er diese gerade verließ. Von Thomas keine Spur. Rad abgestellt, Helm ab und Laufschuhe an. So schnell hatte ich lange nicht mehr gewechselt. Dann ging es mit einem kurzen Lächeln an Marion und Angela, die direkt bei den Rädern standen, auf die Verfolgung. Ich musste alles geben. Lief sehr schnell an und musste nach wenigen hundert Metern etwas rausnehmen. Das war wohl doch etwas zu schnell. Nun ging es rein in den nahen gelegenen Wald der leider sehr matschig war. Immer wieder rutschte ich ein wenig weg und musste aufpassen nicht zu stürzen. Ich machte ein paar Plätze gut, wurde aber auch das eine oder andere Mal selbst überholt. Kurz dem Wendepunkt sah ich dann Felix und Thomas. Wow, das könnte klappen dachte ich. Kurze Zeit später, ich beschleunigte extra noch etwas, überholte ich Felix. Einen knappen Kilometer später lief ich auf Thomas auf und vorbei. Nun waren es noch knapp 1,5Km bis zum Ziel und es tat verdammt weh. Aber ich blieb dabei und versuchte weiter auf VOLLGAS zu gehen. Dann war das Ziel erreicht und ich hatte, glaube ich zumindest, das erste Mal Thomas bei einer Sprintdistanz geschlagen. Wenn auch nur um 100 bis 200m, er ließ sich nicht so richtig abschütteln, aber ich hatte es geschafft :-) Im Ziel standen dann Marion, Angela und Thomas Wildner die uns zum Finish gratulierten. Natürlich auch Dirk, der kurze Zeit später auch ins Ziel lief. Ein kurzes Finisher Foto, dann verabschiedete ich mich schon von allen da es immer noch regnete und kalt wurde. Gegen 21:00Uhr war dann der Spuk schon wieder vorbei.

Fazit: Ich dachte immer Wettkämpfe nach der Arbeit machen keinen Spaß, heute hat es richtig Spaß gemacht. Nicht nur, weil ich Thomas heute geschlagen hatte. Es hat irgendwie heute alles gepasst. Das Schwimmen war gut und hat Spaß gemacht, auf dem Rad waren die Beine gut und beim Laufen, OK da hätte es evtl. etwas schneller sein können. Aber der Boden hat vielleicht sein übrigens getan. Ich glaub ich bin nächste Jahr wieder dabei. Dann aber wohl nicht so ambitioniert wie dieses Jahr.

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