Hyrox Event Hamburg 2018

hyrox hamburgErgebisse
Felix  Thomas  Jörn  Max  Dirk  Lennart

UebungenHyrox, was für eine verrückte Veranstaltung! Eigentlich hatte ich es ja selbst 2017 vorgeschlagen. Wurde aber damals mit dem Kommentar „Du bist ja bekloppt“ abgetan. Dieses Jahr aber dann volles Programm. Dirk, Thomas, Felix, Max und Lennart haben sich mit mir als Team „Rahlstedter Amateure“ beim Hyrox Hamburg angemeldet. Während 50cd3d0a 3c54 4e4a b1e0 f027587e5e20die einen für die verrückten Übungen wie Schlitten ziehen bzw. drücken, Burpees, Rudern etc trainiert haben, hab ich es einfach auf mich zukommen lassen. Start war am Samstag um 13:10Uhr in den Messehallen. Es wurde ein Parcours mit acht Stationen aufgebaut sowie ein Rundkurs zum Laufen. Dann ging es auch schon los. 8 Übungen und dazwischen jeweils immer einen Kilometer laufen. Den ersten Kilometer lief ich recht flott und kam kurz hinter Max und Felix zur Übung Nr.1, „Skierg“, eine Art Skilanglauf in der man 1000m zurücklegen musste. Ich ließ es locker angehen und  verlor mein dritten Platz an Thomas der erwartungsgemäß mehr Kraft in den Oberarmen hatte. Zurück auf der Laufstrecke ließ ich es wieder locker angehen. Ich wollte mich beim Laufen immer etwas erholen. Übung Nr. 2, „Slet Push“ einen Schlitten (leider habe ich die Kilozahl vergessen) cdaaa253 9b59 4bd5 bf1b d6523c279389den man über 2x25m schieben muss. Wow das war schon nicht ohne. Max schob den Schlitten so ohne Pause über die 50m während ich 4x kurz eine Pause einlegen musste und weiter Zeit auf Max, Felix und Thomas verlor. Dirk und Lennart hab ich seit dem Start bis jetzt nicht wieder gesehen. Auf dem dritten Laufkilometer versuchte ich mich wieder zu erholen dann kam Übung  Nr.3. „Slet Pull“. Quasi dieselbe Übung wie davor, nur musste man nun den Schlitten anhand eines Seils über 2x25m ziehen. Dies ging mir ganz gut von der Hand und ich überholte Max, der das ganze wohl etwas zu schnell angegangen war und ziemlich fertig aussah. Thomas und Felix waren nun schon fast außer Sichtweite. Relativ locker ging es erneut zum Laufen und weiter zur Übung Nr. 4, „Burpee Broad Jump“. Hier mussten Burpees mit einem Schlusssprung über 80 Meter gemacht werden, wobei der Bauch immer kurz den Boden berühren musste. Ein Übung zum Kotzen, wollten doch die 80m nicht enden und ich musste immer mal wieder kurz erschöpft auf dem Bauch liegen bleiben. Dementsprechend kaputt ging es wieder zum Laufen, wo ich wieder ein bisschen Kraft tanken konnte. Nun Übung 5, „Rowing“ (Rudern). Hier musste erneut eine Distanz von 1000m beim Rundern zurück gelegt werden. Als ich mich  ans Gerät gesetzt hatte war ich mir kurz nicht ganz sicher ob ich eine Runde zu wenig gelaufen bin, sah dann aber Felix und Thomas. Das Rudern ging dann wieder recht einfach über die Bühne so das ich nach dem Lauf zur Übung 6 „Farmers Carry“ (2x25Kg über eine 200m lange Strecke tragen) ganz gut erholt ankam. 81e960d5 56cf 4a51 92e2 24d2c407f7f8Hier holte ich dann auf Thomas ein paar Meter auf und auf der Laufrunde sogar wieder ein. Gemeinsam starteten wir dann Übung 7, „Sandbag Lunges“. Einen 20Kg schweren Sandsack mit Ausfallschritten über einhundert Metern tragen. Da Thomas einige Probleme mit seinem Oberschenkel hatte, konnte ich hier einige Meter gut machen und lief nach dem letzten Kilometer vor ihm zur letzten und wohl schwierigsten Übung Nr. 8, „Wall Balls“. Hier musste ein 6Kg schwere Ball auf ca. 2,50m hoch geworfen und anschließend in die Hocke gegangen werden. 6Kg hören sich nicht schwer an, aber nach den ganzen Übungen und einigen Würfen ging nichts mehr. Immer und immer wieder musste ich eine Pause einlegen. Keine Ahnung wie oft. Es war eine abartige Übung zum Schluss. Leider hatte ich nicht mitbekommen das Thomas direkt neben mir Aufstellung genommen hatte. Vielleicht hätte mich dies ja noch etwas motiviert. So jedenfalls setzte sich Thomas wieder vor mir und erreichte 42 Sekunden vor mir das Ziel, während Felix fast 4min schneller war. Anschließend kamen dann noch Max, Dirk und Lennart völlig erschöpft ins Ziel. Ein Highlight gab es dann noch für Thomas eine Woche später. Er hatte den 2. Platz in der AK gemacht und darf, da der erste verzichtet hat, bei den „Weltmeisterschaften“ 2019 in Köln dabei sein, wo es sich dann auch gleich angemeldet hatte.

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Fazit: Was für eine super Veranstaltung. Es hat sehr viel Spaß gemacht, gab mächtig Muskelkater und trotzdem haben wir uns schon wieder für November 2019 angemeldet.

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