Hamburg ITU Triathlon 2022

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ErgebnisNachdem ich schmerzlich den IRONMAN Triathlon in Hamburg wegen Verletzung absagen musste, nun doch noch ein Triathlon in Hamburg mit Schwimmen in der Alster. Auch wenn es nur die Binnenalster war. Wie so viele Wettkämpfe hatte ich mich auch hier schon vor 2 Jahren angemeldet. Mein Start war am Sonntag morgen gegen 08:12Uhr. Früh um 7:00Uhr parkte ich mein Auto in der Firmentiefgarage, checkte mein Rad ein und machte meine Wechselzone „fertig“. Es war schon viel los, da die ersten Athleten schon um 6:30Uhr ins Wasser gegangen sind. Umgezogen hatte ich mich als Mitglied von „Team Erdinger Alkoholfrei“ im Erdinger Zelt, wo ich auch meine Klamotten deponiert konnte. Umgezogen und fertig für den Start, schaute ich noch zwei Starts vom Jungfernstieg an, bevor ich an der Reihe war. Das Wetter, leicht bewölkt, knapp 20 Grad aber ein sehr starker böiger Wind. Das Wasser der Binnenalster war mit einer Temperatur von 20°C angenehm. Die Schwimmstrecke wurde aufgrund von Bauarbeiten an der Kennedybrücke etwas geändert, so dass wir nur in der Binnenalster schwammen. Ich hatte mich zwar gut 5min eingeschwommen, trotzdem hatte ich auf den ersten 100-200m wieder einige Problem mit der Luft. Keine Ahnung warum. Aber zum Glück hatte es sich schnell gelegt. Durch die unterschiedlichen Startgrupppen mit gefühlt 50-70 Athleten gab es auch kein Gedrängel beim Schwimmen und ich stieg entspannt am Rathaus aus dem Wasser, wo ich von meiner Schwester, Grace und Kevin erwartete wurde. Die drei hatten sich früh morgens auf dem Weg gemacht um mich „anzufeuern“. Nach einem etwas längerem Lauf in der Wechselzone, immerhin war die 500m lang, ging es schnell in die Radklamotten und ab auf die Radstrecke. Auch diese wurde gegenüber den letzten Jahren geändert, ging es denn jetzt von den Landungsbrücken hoch zur Reeperbahn und am Ende wieder am Fischmarkt vorbei Richtung Altona. 3 Runden a ~13Km. Die Radstrecke war überraschen leer, so dass man gut fahren konnte. Nur der böige Wind machte ein zuschaffen. Es war teilweise so stark, dass ich fast vom Oberlenker musste. Ich fuhr recht zügig und schonte mich kaum. So waren die 40Km schnell geschafft und ich wechselte unter den Augen meiner drei „Supporter“ in die Laufschuhe. Das Laufen fühlte sich von Anfang an sehr gut an, die Beine machten mit und so „flog“ ich gefühlt über die Lauftrecke und überholte einen Athleten nach dem anderen. OK bei der Olympischen Distanz machen auch welche mit die nicht ganz so fit sind, aber es fühlte sich trotzdem gut an. So ging auch die Laufrunde schnell zu Ende und ich lief, mit immer noch sehr guten Beinen, erneut unter den Augen meiner 3 Supporter und recht vielen weiteren Zuschauern ins Ziel. Nach kurzer „Verschnaufpause“ traf ich dann noch meine „Supporter“ im Zielbereich, wo wir uns noch einige Zeit aufhielten bevor wir uns verabschiedeten.

gruppenfoto

Fazit: Eine durch und durch gut organisierte Veranstaltung die aber auch nicht ganz billig ist. Trotzdem hat es wieder richtig Spaß gemacht und mit meinen Zeiten bin ich auch sehr zufrieden. Allerdings immer noch sehr überrascht mit dieser Zeit so weit hinten in meiner Altersklasse gelandet zu sein.

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