Hamburg ITU Triathlon 2025

Swim: 0:34:28h; T1: :0:08:19h; Bike: 1:04:29h; T2: 0:05:02h; Run: 0:46:17h
Gesamt: 2:38:33h ; AK Platz 12 von 101; 979 von 3014

Ergebnisliste AK   Ergebnisliste Ges.

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ErgebnisVom Abschied in Roth nach Hamburg zum ITU Triathlon

Die Challenge Roth 2025 war für mich ein ganz besonderer Moment. Nach 18 Jahren auf der Langdistanz wusste ich: Das war mein letzter Start über diese Distanz. Ein Kapitel, das mir viel bedeutet hat, konnte ich genau dort beenden, wo für mich so vieles begann.

Hamburg – Olympische Distanz, frische Energie

Nur eine Woche später stand ich erneut an einer Startlinie, diesmal mitten in Hamburg. Schon auf dem Weg zum Start spürte ich: Heute geht es nicht um Abschied, sondern um Aufbruch. Ein neues Kapitel beginnt. 8:20 Uhr, Binnenalster. Das Wasser war ruhig, der Neoprenanzug gab Sicherheit – und sofort hatte ich einen guten Rhythmus. Ich tauchte ein, zog Zug um Zug, ohne Hektik, ohne Druck. Ganz anders als in Roth, wo jeder Atemzug von Emotion begleitet war. Hier in Hamburg war Leichtigkeit. Auf dem Rad wartete dann ein echter Stadtkurs: durch die Speicherstadt, vorbei an den Landungsbrücken, hinaus bis Altona. Die Strecke war voll, manchmal sogar eng. Man musste aufpassen, nicht im Windschatten zu landen. Trotzdem fuhr ich konzentriert, hielt mein Tempo und genoss die Atmosphäre. Hamburg auf dem Rad zu erleben, das hatte etwas Besonderes – die Mischung aus Großstadt und Sportfestival. Dann kam das Laufen entlang der Außenalster. Ich spürte sofort, dass die Beine gut waren. Kein schwerer Schritt, keine Nachwirkungen von Roth. Stattdessen ein flüssiger Lauf, hohes Tempo, getragen von der Stimmung am Streckenrand. Jeder Kilometer fühlte sich leichter an, als ich erwartet hatte. Am Ende stoppte die Uhr bei 2:38 Stunden – und ich konnte einfach nur lächeln.

Zwei Rennen – zwei Welten, ein Sommer der Veränderungen

Rückblickend waren diese beiden Wochen ein Spiegel meiner sportlichen Reise. In Roth habe ich ein Kapitel voller Geschichte und Emotionen geschlossen. Es war ein Abschied, intensiv und ehrlich. In Hamburg dagegen habe ich gespürt, wie viel Freude und motivation noch in kürzeren Distanzen steckt. Nach dem Zieleinlauf in Hamburg hieß es für mich: schnell nach Hause, Tasche packen, und ab in den wohlverdienten Urlaub nach Dänemark. Dort hatte ich endlich die Ruhe, um alles sacken zu lassen.  

Für mich ist klar: Das Kapitel Langdistanz ist abgeschlossen. Aber meine Reise im Sport ist noch lange nicht zu Ende. Ob olympische Distanz, Mitteldistanzen, Radrennen oder ganz neue Abenteuer – es gibt noch so viele Wege, die ich gehen möchte. Roth hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Dinge zu Ende zu bringen. Hamburg hat mir gezeigt, das auch kürzere Distanzen noch Spaß machen können. gruppenfoto

Fazit: Eine durch und durch gut organisierte Veranstaltung die aber nicht ganz billig ist. Trotzdem hat es wieder richtig Spaß gemacht und mit meinen Zeiten bin ich auch sehr zufrieden. 

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